Publikationen
Prof. Dr. Wolfram Scheffler
Inhaber des Lehrstuhls
Monographien
Besteuerung von Unternehmen, Band III: Steuerplanung, Heidelberg (Verlag C.F. Müller, Schwerpunkte: Öffentliches Recht/Steuerrecht) 2010, 2. Auflage 2013
Abstract
BeschreibungIm Band Besteuerung von Unternehmen I: Ertrag, Substanz- und Verkehrsteuern werden steuerartenbezogen die wichtigsten Vorschriften zur Steuerpflicht, zum Steuergegenstand, zur Bemessungsgrundlage, zum Tarif und zur Steuererhebung erläutert. Im Band II: Steuerbilanz (steuerliche Gewinnermittlung) werden die Regelungen zur Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorgestellt. Im Band III: Steuerplanung wird ein Perspektivenwechsel vorgenommen: Die gesetzlichen Vorschriften werden nicht im Hinblick auf ihre rechtliche Stellung beurteilt, sondern nach den Kriterien gruppiert, inwieweit sie für betriebliche Entscheidungen zu beachten sind und in welcher Weise sie sich auf unternehmerische Aktivitäten auswirken. Die steuerartenbezogene Betrachtung in den beiden Bänden I und II wird also im Band III durch eine steuerplanerische Analyse erweitert. Aufbauend auf den ersten beiden Bänden wird aufgezeigt, wie die zahlreichen steuerrechtlichen Regelungen die Steuerbelastung von Unternehmen beeinflussen. Betrachtet werden Entscheidungen, die für die Steuerplanung eines Unternehmens besonders bedeutsam sind: Entscheidung über die Rechtsform eines Unternehmens, Investitionsentscheidungen (investitionstheoretische Grundlagen, entscheidungsneutrale Besteuerung sowie mehrere Anwendungsfälle), Entscheidungen über die Finanzierung (Eigen- oder Kreditfinanzierung oder Leasing), Steuerbilanzpolitik (Gewinnausweisentscheidung), Entscheidungen über die nationale Standortwahl sowie Entscheidungen über die internationale Standortwahl. Für die Steuerplanung werden Methoden benötigt, mit deren Hilfe die durch eine betriebliche Entscheidung ausgelösten Steuerzahlungen berechnet werden können. Deshalb werden vorab in einem Grundlagenteil die Vor- und Nachteile der Teilsteuerrechnung sowie der (kasuistischen) Veranlagungssimulation gegeneinander abgewogen.
Modelle einer Konzernbesteuerung für Deutschland und Europa, Baden-Baden (Nomos Verlagsgesellschaft) 2008, zusammen mit A. Oestreicher, C. Spengel, D. Wellisch
Abstract
BeschreibungDie Studie wurde unter dem Titel „Weiterentwicklung der Konzernbesteuerung in Deutschland und in der Europäischen Union“ im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) erstellt. In diesem Gutachten werden zwei eng miteinander verbundenen Fragestellungen behandelt: Zum einen geht es um die Erarbeitung und Analyse von Alternativen für die Weiterentwicklung der Organschaft aus nationaler Perspektive. Anhaltspunkte werden aus einem Vergleich der derzeitigen Gruppenbesteuerungssysteme in den Mitgliedstaaten gewonnen. Zum anderen geht es um die von der Europäischen Kommission initiierte Einführung einer gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuer- Bemessungsgrundlage für grenzüberschreitend tätige Konzerne in der Europäischen Union. Ausgehend von harmonisierten Gewinnermittlungsregeln werden alternative Konzepte zur Ermittlung und zur indirekten Aufteilung der konsolidierten Körperschaftsteuer- Bemessungsgrundlage auf die betroffenen Staaten erarbeitet und analysiert. Bei der Analyse wird auf die Vorgehensweise und die Erfahrungen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada zurückgegriffen. Die qualitativen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Konzernbesteuerung in Deutschland und in der Europäischen Union werden auch hinsichtlich ihrer fiskalischen Auswirkungen untersucht. Zu diesem Zweck werden umfangreiche empirische Untersuchungen unternommen. Der eigene Beitrag (183 Seiten) konzentriert sich auf die Analyse von alternativen Möglichkeiten zur grenzüberschreitenden Verlustverrechnung in Deutschland. Im Mittelpunkt steht ein ausführlicher Vergleich der Vor- und Nachteile der Zurechnungsmethode mit der Nachversteuerungsmethode. Die Beurteilung erfolgt sowohl aus Sicht der Unternehmen als auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Verteilung des Steueraufkommens.
Besteuerung von Unternehmen, Band II: Steuerbilanz und Vermögensaufstellung, Heidelberg (Schaeffers Grundriß, Verlag C.F. Müller) 1999, 2. Auflage 2002, 3. Auflage 2004, 4. Auflage 2006, 5. Auflage 2007, 6. Auflage 2010. 7. Auflage 2011
Abstract
Beschreibung In diesem Buch werden die Regelungen zur steuerlichen Einkunftsermittlung und Vermögensbewertung vorgestellt. Die Ausführungen konzentrieren sich auf die Besteuerung von gewerblichen Unternehmen. Damit ergibt sich folgende Dreiteilung: Steuerbilanz (Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb für die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer sowie die Gewerbesteuer), Vermögensaufstellung (Ermittlung des Werts des Betriebsvermögens für die Erbschaft- und Schenkungsteuer) und Einheitsbewertung (Bewertung von Betriebsgrundstücken für die Grundsteuer). Das Buch beschränkt sich nicht auf die Darstellung der Fakten, sondern gibt zusätzlich einen Überblick über die Zielsetzungen und Grundlagen des steuerrechtlichen Gewinn- und Vermögensbegriffs. Diese methodischen Ausführungen bilden die Grundlage für die Lösung von speziellen Einzelfragen und zur Beurteilung der zahlreichen Details bei der Bilanzierung und Bewertung der Aktiva und Passiva. Zum besseren Verständnis werden die Ausführungen durch zahlreiche Beispiele und eine umfassende Auswertung der Rechtsprechung zum Bilanzrecht veranschaulicht.
Steueroptimale Rechtsform, Ein Rechtsformvergleich mittelständischer Unternehmen, 2. Auflage, München (Verlag Franz Vahlen) 1996, zusammen mit O.H. Jacobs
Abstract
BeschreibungZielsetzung dieses Lehrbuchs ist es, die für die Rechtsformwahl von mittelständischen Unternehmen relevanten steuerlichen Normen zu analysieren und die Einflussfaktoren aufzuzeigen, die bei der Suche nach der steuerlich günstigsten Rechtsform bedeutsam sind. Wie ein Steuerbelastungsvergleich aufzubauen ist, welche Einflussfaktoren zu beachten sind und wie diese im Einzelfall wirken, wird ausführlich erläutert. Nach Abwägung der zahlreichen Einflussfaktoren werden zusammenfassend einige Tendenzaussagen zur Ableitung der im Einzelfall aus steuerlicher Sicht vorteilhaften Unternehmensrechtsform vorgestellt.
Internationale Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, München (Verlag Franz Vahlen) 1995, 2. Auflage 2002, 3. Auflage 2009
Abstract
BeschreibungIn diesem Buch werden die Grundlagen des internationalen Steuerrechts mit den praktischen Fragestellungen verbunden, die sich aus Sicht eines deutschen Unternehmens mit grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit ergeben: Außenhandel, Rechtsform und Finanzierung von Direktinvestitionen, Holdinggesellschaften, Verrechnungspreise, Vertriebsmodelle, Global Player, Electronic Commerce sowie Funktionsverlagerung in ein Niedrigsteuergebiet. Mit diesen aktuellen Praxisfällen werden nicht nur die Normen des internationalen Steuerrechts anhand von konkreten Beispielen verdeutlicht, darüber hinaus werden an zahlreichen Stellen die aus den steuerrechtlichen Regelungen resultierenden steuerplanerischen Instrumente aufgezeigt.
Das Buch besitzt einen mehrstufigen Aufbau: Im Abschnitt 1. werden anhand der genannten Anwendungsfelder die Grundfragen der internationalen Unternehmensbesteuerung verdeutlicht: Doppelbesteuerung, zwischenstaatliche Erfolgszuordnung (Verrechnungspreise), Minderbesteuerung sowie Umsatzsteuer. In den Abschnitten 2. und 3. werden die Grundzüge des deutschen Außensteuerrechts sowie die Maßnahmen zur Vermeidung einer internationalen Doppelbesteuerung vorgestellt. Im Abschnitt 4. wird untersucht, wie sich die rechtlichen Vorschriften auf die verschiedenen Formen des Auslandsengagements auswirken. Die Analysen der steuerrechtlichen Normen werden durch Empfehlungen zur Rechtsform und Finanzierung einer Auslandsinvestition (zweistufiger Unternehmensaufbau) sowie durch Überlegungen zur Vorteilhaftigkeit der Einschaltung einer Holdinggesellschaft ergänzt (dreistufiger Unternehmensaufbau). Im Abschnitt 5. wird ausführlich die zwischenstaatliche Erfolgszuordnung zwischen einer ausländischen Betriebsstätte und dem inländischen Stammhaus einerseits sowie die zwischen einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft und ihrem inländischen Mutterunternehmen andererseits betrachtet. Abgerundet werden die Ausführungen durch Hinweise, wie sich die durch die zwischenstaatliche Erfolgszuordnung ausgelösten Bemessungsgrundlagen- und Zeiteffekte für steuerplanerische Zwecke nutzen lassen. Im Abschnitt 6. wird auf die wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung einer internationalen Minderbesteuerung eingegangen. Dabei werden auch die steuerrechtlichen Grenzen einer Funktionsverlagerung in ein Niedrigsteuergebiet erkennbar. Im Abschnitt 7. werden die umsatzsteuerlichen Konsequenzen für grenzüberschreitend tätige Unternehmen erläutert.
Besteuerung von Unternehmen, Band I: Ertrag-, Substanz- und Verkehrsteuern, Heidelberg (Verlag C.F. Müller) 1992, 2. Auflage 1996, 3. Auflage 1998, 4. Auflage 2001, 5. Auflage 2002, 6. Auflage 2003, 7. Auflage 2004, 8. Auflage 2005, 9. Auflage 2006, 10. Auflage 2007, 11. Auflage 2009, 12. Auflage 2012
Abstract
BeschreibungDas Lehrbuch gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen der Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe-, Grund-, Erbschaft- und Schenkung-, Grunderwerb- und Umsatzsteuer. Bei der Vorstellung der Grundzüge der Konzernbesteuerung werden die körperschaftsteuerliche Organschaft und die gewerbesteuerliche Organschaft gemeinsam betrachtet. Stoffauswahl und Umfang der Erläuterungen bestimmen sich in erster Linie danach, inwieweit die zahlreichen steuerlichen Vorschriften für Unternehmen relevant sind. Vermittelt wird das notwendige Grundlagenwissen, das Voraussetzung und Fundament für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den steuerlichen Vorschriften und ihren Wirkungen auf unternehmerische Entscheidungen bildet.
Betriebliche Altersversorgung, Ein System zur Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen, Wiesbaden (Verlag Dr. Th. Gabler) 1990 (aktualisierte Habilitationsschrift)
Abstract
BeschreibungBei der Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung zugunsten von Arbeitnehmern sind in der betrieblichen Praxis zumeist die zur Verfügung stehenden Alternativen und deren rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen nicht in ausreichendem Umfang bekannt. Verstärkt werden die Schwierigkeiten dadurch, dass aufgrund der Langfristigkeit der Entscheidung und der Abhängigkeit von den persönlichen Verhältnissen der Arbeitnehmer dem Unsicherheitsaspekt große Bedeutung zukommt. Gegenstand der Habilitationsschrift ist die Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems, mit dessen Hilfe insbesondere mittelständischen Unternehmen die Entscheidung über den geeigneten Durchführungsweg erleichtert wird. In dem methodischen Teil wird der grundsätzliche Aufbau des Entscheidungsunterstützungssystems abgeleitet. Die Analyse des Grundmodells der Entscheidungstheorie zeigt, dass die erforderlichen Voraussetzungen bei komplexen betrieblichen Entscheidungen nicht erfüllt sind. So kann beispielsweise zumeist nicht davon ausgegangen werden, dass die Entscheidungssituation fest vorgegeben und lediglich in einem Modell abzubilden ist. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten zur Erfassung der zukünftigen Entwicklungen der Einflussfaktoren und der Konkretisierung einer Nutzenfunktion begrenzt. Die vorgestellten Überlegungen werden auf die betriebliche Altersversorgung übertragen. Im ersten Schritt werden die rechtlichen und wirtschaftlichen Merkmale der betrieblichen Altersversorgung analysiert und jeweils geprüft, in welcher Weise sie für die Entscheidungsfindung von Bedeutung sind. Hierauf baut im zweiten Schritt ein Wirtschaftlichkeitsvergleich auf, in dem anhand von ausgewählten Ausgangsfällen die Liquiditäts- und Rentabilitätswirkungen der betrieblichen Altersversorgung analysiert werden. Um die Konsequenzen der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung offenzulegen, werden im dritten Schritt zusätzlich zahlreiche Wenn-Dann-Analysen durchgeführt. Den quantifizierbaren Konsequenzen werden im vierten Schritt die Zielsetzungen gegenübergestellt, die im Wirtschaftlichkeitsvergleich nicht berücksichtigt werden, wie Interessen der Arbeitnehmer, Umfang der Verwaltungsaufgaben, Auswirkungen auf das Rechnungswesen und Haftung bei Veräußerung des Unternehmens. Die Erkenntnisse aus dem methodischen und dem fachlichen Teil werden zum Entscheidungsunterstützungssystem "Betriebliche Altersversorgung" zusammengefasst. Die dem auf einem Mikrocomputer lauffähigen EDV-Programm z
Unternehmensbesteuerung und Rechtsform, Handbuch zur Besteuerung deutscher Unternehmen, München (Verlag C.H. Beck) 1988, 2. Auflage 1998, 3. Auflage 2002, 4. Auflage 2009, zusammen mit O.H. Jacobs
Abstract
BeschreibungHauptziel des gemeinsam mit O.H. Jacobs konzipierten Handbuchs ist die Analyse der Besteuerung von Unternehmen in Abhängigkeit von ihrer Rechtsform. Damit sollen zum einen Entscheidungsgrundlagen für die Wahl der geeigneten Rechtsform erarbeitet werden. Steht die Entscheidung für eine bestimmte Rechtsform fest, sollen zum anderen Gestaltungsalternativen aufgezeigt werden, die zu einer weiteren Minderung der Gesamtsteuerbelastung führen. Nach einer Beschreibung der wirtschaftlichen und zivilrechtlichen Einflussfaktoren auf die Wahl der Rechtsform von mittelständischen Unternehmen sowie der Grundstrukturen der Besteuerung werden die Besteuerung der laufenden und aperiodischen Geschäftsvorgänge bei gewerblichen Unternehmen ausführlich untersucht. Betrachtet werden Einzelunternehmen, Kapitalgesellschaften (GmbH, AG), Personengesellschaften (GdbR, OHG, KG), GmbH & Co. KG, Betriebsaufspaltung, stille Gesellschaft und partiarische Darlehen und die Besonderheiten bei Familienunternehmen. Die Darstellung der geltenden Rechtslage bildet die Grundlage für steuerplanerische Überlegungen. Die Hinweise zur Minimierung der Steuerbelastung unterteilen sich in Empfehlungen im Rahmen der laufenden Besteuerung, Empfehlungen bei Beteiligung von Familienangehörigen sowie Empfehlungen im Rahmen der aperiodischen Geschäftsvorgänge (Aufnahme oder Beendigung der Geschäftstätigkeit, Änderungen der Beteiligungsverhältnisse oder der Rechtsform sowie Übertragung durch Erbschaft oder Schenkung).
Leasing im Vergleich zum (Kredit-)Kauf - Ein EDV-gestützter Wirtschaftlichkeitsvergleich -, Gelsenkirchen (Verlag Dr. Mannhold) 1984 (Dissertation)
Abstract
BeschreibungDie Dissertation verfolgt zwei Zielsetzungen: (1) Entwicklung eines Berechnungsschemas, mit dessen Hilfe die Vorteilhaftigkeit von Leasing im Verhältnis zum Kauf beurteilt werden kann. (2) Ableitung von Grundsätzen zum Aufbau eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs, d.h. insbesondere Auswahl des Vorteilhaftigkeitskriteriums und des Berechnungsverfahrens. Die verschiedenen vermögens- und entnahmebezogenen Verfahren der Investitionsrechnung werden daraufhin untersucht, welche Prämissen ihnen zugrunde liegen und in welcher Weise die steuerlichen Konsequenzen einbezogen werden. Von den Verfahren zur Berechnung der steuerlichen Auswirkungen einer Finanzierungsentscheidung werden die (kasuistische) Veranlagungssimulation und die Teilsteuerrechnung gegenübergestellt. Die Entscheidung für die Vermögensendwertmethode und die Veranlagungssimulation werden ausführlich begründet. Der Wirtschaftlichkeitsvergleich für das Mobilienleasing, das Immobilienleasing und das Sale-and-lease-back erfolgt mit Hilfe eines EDV-Programms. Umfangreiche Sensitivitätsanalysen zeigen, dass die Vorteilhaftigkeit sehr stark von den jeweils zutreffenden ökonomischen Verhältnissen abhängt, aber die Anzahl der Fälle überwiegt, in den die Kaufalternative günstiger ist. Wesentliche Einflussfaktoren neben der Höhe der Leasingrate und den Fremdfinanzierungskosten sind die Verzinsung zwischenzeitlicher Zahlungssalden und der Gewerbesteuerhebesatz.
Aufsätze
Konsequenzen der GKKB für die Gewerbesteuer, in: Steuer und Wirtschaft 2013, S. 28 - 38, zusammen mit H. Schöpfel, M. Köstler, S. Binder
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Gewerbesteuer in die GKKB integrieren lassen könnte. Wird die Gewerbesteuer in die GKKB einbezogen, wirkt sich dies insbesondere auf die Ausgangsgröße zur Ermittlung des Gewerbeertrags sowie die gewerbesteuerlichen Modifikationen (Hinzurechnungen und Kürzungen) aus. Darüber hinaus ergeben sich aus der GKKB Effekte auf die (innerstaatliche) Zerlegung (Aufteilung des Gewerbeertrags auf die deutschen Gemeinden). Bei den Analysen werden sowohl Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Betriebsstätten (Kapitalgesellschaften als Stammhaus) als auch Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Tochterkapitalgesellschaften betrachtet (Kapitalgesellschaften als Mutterunternehmen). Auf der zweiten Gliederungsebene wird jeweils danach unterschieden, ob die Spitzeneinheit in Deutschland oder in einem anderen EU-Staat ansässig ist. Ergänzend wird untersucht, welche Besonderheiten in den Jahren auftreten, in denen die für die Körperschaftsteuer relevante Gesamtbemessungsgrundlage negativ ist (Verlustfall).
Bedeutung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Steuerbilanz, zusammen mit S. Binder, in: Unternehmensteuern und Bilanzen (StuB) 2012, S. 891 - 896
Abstract
BeschreibungDurch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde die Ansatzstetigkeit eingeführt und die Bewertungsstetigkeit von einer Soll-Vorschrift in eine Muss-Vorschrift umformuliert, die umgekehrte Maßgeblichkeit aufgehoben und durch den Übergang von der formellen zur materiellen Maßgeblichkeit die Möglichkeit eröffnet, steuerliche Wahlrechte im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung grundsätzlich unabhängig von der Handelsbilanz auszuüben. In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Änderungen des HGB sowie die Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen handels- und steuerrechtlicher Rechnungslegung auf den Anwendungsbereich des Stetigkeitsgrundsatzes in der Steuerbilanz auswirken. Es wird analysiert, bei welchen Sachverhalten der zu den handelsrechtlichen GoB gehörende Stetigkeitsgrundsatz bei der Aufstellung der Steuerbilanz zu beachten ist und bei welchen nicht. Ergänzend wird geprüft, welche speziellen steuerlichen Regelungen bestehen, die dazu führen, dass steuerliche Wahlrechte nicht völlig frei ausgeübt werden können.
Der Einfluss des Maßgeblichkeitsprinzips auf den Stetigkeitsgrundsatz in der Handelsbilanz, zusammen mit S. Binder, in: Unternehmensteuern und Bilanzen (StuB) 2012, S. 771 - 776
Abstract
BeschreibungDer Stetigkeitsgrundsatz hat durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz eine Aufwertung erfahren. Zum einen wird der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nicht mehr als Soll-Vorschrift formuliert, sondern als Muss-Vorschrift (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Zum anderen wird die Ansatzstetigkeit kodifiziert (§ 246 Abs. 3 S. 1 HGB). Welche Bedeutung die stärkere Betonung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Handelsbilanz hat, hängt unter anderem davon ab, wie die Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung für die steuerliche Gewinnermittlung interpretiert wird. In diesem Zusammenhang haben sich durch die Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit und den Übergang von der formellen auf die materielle Maßgeblichkeit gleichfalls konzeptionelle Veränderungen ergeben. In diesem Beitrag wird geprüft, wie sich die Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf den Stetigkeitsgrundsatz in der Handelsbilanz auswirkt. Dabei wird auch gezeigt, wie sich die durch das BilMoG geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen auf konkrete Sachverhalte auswirken.
Möglichkeiten und Grenzen der Steuerbilanzpolitik, in: Prinz, U./Kanzler, H.-J. (Hrsg.), NWB Praxishandbuch Bilanzsteuerrecht, Herne 2012, S. 479 - 518
Abstract
BeschreibungAuf der Grundlage der Interpretation des Maßgeblichkeitsprinzips durch die Finanzverwaltung wird aufgezeigt, in welchen Fällen eine eigenständige Steuerbilanzbilanzpolitik möglich und bei welchen bilanzpolitischen Instrumenten eine Abstimmung mit der Handelsbilanz erforderlich ist. Nach einer Vorstellung der Strategien für die Steuerbilanzpolitik wird erläutert, nach welchen Kriterien die verfügbaren Instrumente der Steuerbilanzpolitik auszuwählen sind und wie die Steuerbilanzpolitik in den Prozess der Aufstellung einer Steuerbilanz integriert werden kann.
Stichwort Steuerbilanz, in: Busse von Colbe, W./Crasselt, N./Pellens, B. (Hrsg.), Lexikon des Rechnungswesens, 5. Auflage, München 2011, S. 734 - 738
Abstract
BeschreibungDer Lexikonartikel gibt einen Überblick über die steuerliche Gewinnermittlung auf Grundlage eines Betriebsvermögensvergleichs.
Das Maßgeblichkeitsprinzip nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, Bestandsaufnahme nach Auffassung der Finanzverwaltung und Alternativen zum Maßgeblichkeitsprinzip, in: Institut Finanzen und Steuern e.V. (Hrsg.), Schrift Nr. 474, Berlin 2011
Abstract
BeschreibungIn dieser IFSt-Schrift werden die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf das Verhältnis zwischen handels- und steuerrechtlicher Gewinnermittlung systematisch herausgearbeitet. Es wird gezeigt, dass die Konsequenzen des Maßgeblichkeitsprinzips sehr komplex sind und dass die von der Finanzverwaltung vertretene Auffassung nicht frei von Widersprüchen ist. Im Anschluss an die Beschreibung des geltenden Bilanzsteuerrechts wird diskutiert, welche Schlussfolgerungen sich aus der derzeitigen, wenig befriedigenden Rechtslage ziehen lassen. Es wird aufgezeigt, welche Schwierigkeiten sich bei der Suche nach der „richtigen“ Gewinnermittlung ergeben. Nach einem Abwägen der Vor- und Nachteile der denkbaren Alternativen wird ein (eigenständiges) Steuerbilanzrecht vorgeschlagen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Normen des Einkommensteuergesetzes aufgehoben werden, die mit den „traditionellen“ Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung nicht vereinbar sind.
Die steuerliche Gewinnermittlung am Wendepunkt?, in: Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. (Hrsg.), Die Gewinnermittlung am Wendepunkt?, Berlin 2011, S. 13 - 45
Abstract
BeschreibungDer Beitrag stellt die schriftliche Fassung des Eröffnungsvortrags zu dem Symposium „Die steuerliche Gewinnermittlung am Wendepunkt?“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. dar. In diesem Einführungsreferat wurden zum einen die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz aufgezeigt und untersucht, inwieweit die von vielen gewünschte Möglichkeit zur Erstellung einer „Einheitsbilanz“ zukünftig (noch) besteht. Zum anderen wurde ein (eigenständiges) Steuerbilanzrecht vorgeschlagen, das sich weitgehend an den „traditionellen“ Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung orientieren und dem Grundsatz der Objektivierung eine hohe Bedeutung einräumen sollte.
Systematisierung der Sonderausgaben aus ökonomischer Sicht, in: Steuer und Wirtschaft 2011, S. 236 - 249, zusammen mit H. Kandel
Abstract
BeschreibungEs gibt keine gesetzliche Definition des Begriffs „Sonderausgaben“. Bei den Sonderausgaben handelt es sich vielmehr um eine Zusammenfassung von zahlreichen Sachverhalten, die sich nicht unter ein einheitliches Konzept einordnen lassen. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, die Begründung für den Abzug der Ausgaben herauszuarbeiten, die im EStG als Sonderausgaben bezeichnet werden. Es wird gezeigt, dass sich Sonderausgaben nicht nur am subjektiven Nettoprinzip orientieren, sondern auch allgemeine wirtschafts- und sozialpolitische Motive (Lenkungszweck) sowie das objektive Nettoprinzip angesprochen sind. Es wird verdeutlicht, dass die pragmatische Vorgehensweise des Gesetzgebers dazu führt, dass der mit dem Abzug als Sonderausgaben verfolgte Zweck nicht immer eindeutig erkennbar ist. Die Analysen geben dem Gesetzgeber Hinweise, in welchen Bereichen er handeln sollte. Umgekehrt wird offengelegt, bei welchen Ausgaben die Politik auch nicht mit dem Hinweis auf haushaltspolitische Zwänge Einschränkungen vornehmen darf, weil sie ansonsten gegen das Konzept der Einkommensteuer und damit möglicherweise gegen die verfassungsrechtlichen Vorgaben verstoßen würde.
Richtlinienvorschlag zur CCCTB: Bestimmung der Bemessungsgrundlage im Vergleich mit der Steuerbilanz nach EStG, in: Deutsches Steuerrecht 2011, Beihefter zu Heft 22, S. 13-28, zusammen mit C. Krebs
Abstract
BeschreibungFür die Kommission der EU bildet die Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage einen wesentlichen Baustein zur Harmonisierung innerhalb der EU. In diesem Beitrag wird der am 16. März 2011 vorgestellte Richtlinienvorschlag auf die darin vorgesehenen Regeln zur Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns untersucht. Diese Grundsätze zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage werden den Vorschriften gegenübergestellt, die dem deutschen Steuerbilanzrecht zugrunde liegen. Durch diesen Vergleich wird deutlich, wie sich eine Umsetzung dieses Richtlinienvorschlags auf die steuerliche Gewinnermittlung auswirken würde.
Steuerlich zweckmäßige Ausübung des Wahlrechts (Anrechnung, Abzug, Pauschalierung) zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung bei Gewinnen aus einer ausländischen Betriebsstätt, in: Grotherr, S. (Hrsg.), Handbuch der internationalen Steuerplanung, 3. Auflage, Herne 2011, S. 97 - 110
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden Anhaltspunkte vorgestellt, in welcher Weise das Wahlrecht auszuüben ist, das bei positiven Einkünften aus einer in einem Nicht-DBA-Staat belegenen Betriebsstätte im Rahmen der inländischen Besteuerung besteht. Die finanziellen Auswirkungen der drei Methoden zur Vermeidung einer internationalen Doppelbesteuerung (Anrechnung, Abzug oder Pauschalierung) auf die inländische Steuerbelastung werden mit Hilfe von Belastungsformeln analysiert. Aufgrund der unterschiedlichen Tarifstruktur im Bereich der Einkommen- und Körperschaftsteuer ist für die Empfehlungen zur Ausübung des Wahlrechts zwischen Kapitalgesellschaften und natürlichen Personen zu differenzieren.
Innerstaatliche Erfolgszuordnung als Instrument der Steuerplanung, in: Die Unternehmensbesteuerung 2011, S. 262 - 273
Abstract
BeschreibungDie Unterschiede zwischen den von den Gemeinden festgesetzten Gewerbesteuerhebesätzen bieten für die innerstaatliche Erfolgszuordnung ein erhebliches Steuerminderungspotenzial. Die Reduzierung der Gesamtsteuerbelastung fällt zum Teil größer aus als bei grenzüberschreitenden Erfolgsverlagerungen. Darüber hinaus lässt sich eine innerstaatliche Erfolgsverlagerung häufig leichter erreichen als eine grenzüberschreitende Erfolgsverlagerung. Die Gestaltungen zur Reduzierung der Gewerbesteuer lassen sich danach einteilen, ob eine Verlagerung von (standortelastischen) Funktionen erforderlich ist oder ob es dazu keiner Verlagerung bedarf. Zusätzlich ist danach zu differenzieren, ob eine direkte Erfolgszuordnung anzustreben ist (keine Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags: Vermeidung einer Betriebsstätte, keine Organschaft mit einer Tochterkapitalgesellschaft, Tochterpersonengesellschaft) oder ob es zu einer indirekten Erfolgszuordnung kommt (mit Zerlegung: Errichtung einer Betriebsstätte, Organschaft mit einer Tochterkapitalgesellschaft). Die Untersuchung der Auswirkungen, die von dem Nebeneinander von indirekter und direkter Erfolgszuordnung ausgehen, ist gleichzeitig eine Analyse, inwieweit sich die gewerbesteuerliche Organschaft aus steuerplanerischer Sicht „störend“ auswirkt. Die Gestaltungsansätze zur Verringerung der Gewerbesteuerbelastung beruhen des Weiteren darauf, dass auch in den Fällen, in denen eine Organschaft vorliegt, keine Konsolidierung vorgenommen wird, sondern es zu einer Addition der getrennt ermittelten Erfolge kommt.
Einfluss der Globalisierung auf die Ausgestaltung des Körperschaftsteuersystems, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2010, S. 480 - 484
Abstract
BeschreibungDas in Deutschland geltende Körperschaftsteuersystem ist nicht rechtsformneutral, nicht finanzierungsneutral und nicht gewinnverwendungsneutral. Bei einer Betrachtung von grenzüberschreitenden Sachverhalten ist die Kritik an der Abgeltungsteuer bzw. am Teileinkünfteverfahren allerdings erheblich zu relativieren. Andere Körperschaftsteuersysteme weisen dabei so gravierende Nachteile auf, dass das bei ausschließlicher Betrachtung von innerstaatlichen Sachverhalten zu kritisierende deutsche Körperschaftsteuersystem als Kompromiss akzeptiert werden sollte.
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Erlangen- Nürnberg, in: Steuer und Studium 2010, S.625 - 627
Abstract
BeschreibungDer Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bietet unter anderem einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre an. Einer der neun Master-Studiengänge des Fachbereichs ist der FACT-Master mit der Konzentration auf die Bereiche Finance, Auditing, Controlling, Taxation. In diesem Beitrag werden diese beiden Studiengänge unter dem besonderen Blickwinkel der Ausbildung in dem Teilgebiet „Betriebswirtschaftliche Steuerlehre“ vorgestellt.
Einfluss der Besteuerung von privaten Dividenden, Veräußerungsgewinnen und Zinsen auf die Unternehmensfinanzierung, in: Internationales Steuerrecht 2010, S.859 - 864, zusammen mit C. Krebs
Abstract
BeschreibungIm deutschen Steuerrecht wird die Eigenfinanzierung höher belastet als die Fremdfinanzierung. Bei Kapitalgesellschaften beruht dies auf zwei Hauptursachen: Zum einen wird durch das Körperschaftsteuersystem (Abgeltungsteuer, Teileinkünfteverfahren) die Doppelbelastung ausgeschütteter Gewinne nur abgeschwächt, aber nicht vollständig vermieden. Zum anderen wird die Fremdfinanzierung dadurch begünstigt, dass private Zinsen seit Einführung der Abgeltungsteuer im Vergleich zum einkommensteuerlichen Normaltarif einer geringeren Besteuerung unterliegen. Ein Rechtsvergleich zeigt, dass auch in anderen EU- Staaten, in der Schweiz und in den USA die Besteuerung von Dividenden und privaten Zinsen die Entscheidung über die Finanzierung von Kapitalgesellschaften beeinflusst. Weitere Verzerrungen bei der Unternehmensfinanzierung entstehen dadurch, dass - im Gegensatz zum deutschen Steuerrecht - in vielen Staaten Dividenden und Veräußerungsgewinne unterschiedlich besteuert werden.
Vorschlag einer kommunalen Einkommen- und Körperschaftsteuer, Berlin (Deutsches Wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V.) 2010
Abstract
Beschreibungfederführend formuliert für den Wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ des DWS- Instituts der Steuerberater In dieser Stellungnahme des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ des DWS-Instituts wird (erneut) für den Ersatz der Gewerbesteuer durch eine kommunale Einkommen- und Körperschaftsteuer plädiert. Es werden die generellen Vorteile einer derartigen Form der Gemeindefinanzierung erläutert und detaillierte Hinweise für ihre konkrete Ausgestaltung und zur Verteilung des Steueraufkommens zwischen den Gemeinden erarbeitet.
Rechtsform und Finanzierung der Investition eines ausländischen Unternehmens in Deutschland, in: Steuer und Studium 2010, S. 331 - 346
Abstract
BeschreibungBei der Entscheidung darüber, in welcher Form ein im Ausland ansässiges Unternehmen in Deutschland eine Direktinvestition durchführt, sind aus steuerlicher Sicht vier Alternativen miteinander zu vergleichen: Betriebsstätte, Tochterkapitalgesellschaft (Eigenfinanzierung, Thesaurierung der Gewinne auf Ebene der inländischen Grundeinheit), Tochterkapitalgesellschaft (Eigenfinanzierung, Ausschüttung der Gewinne an die ausländische Spitzeneinheit) sowie Tochterkapitalgesellschaft (Finanzierung durch ein Gesellschafterdar lehen). In diesem Beitrag wird vorgestellt, wie sich die Besteuerung auf die Entscheidung über Rechtsform und Finanzierung der inländischen Grundeinheit auswirkt. Hinsichtlich der Rechtsform der ausländischen Spitzeneinheit werden sowohl Personengesellschaften als auch Kapitalgesellschaften betrachtet. Die steuer planerischen Empfehlungen hängen zusätzlich davon ab, ob im Ausland bei Direktinvestitionen internationale Doppelbesteuerungen durch die Freistellungsmethode oder die Anrechnungsmethode vermieden werden.
Handels- und Steuerbilanz im Vergleich, Übersichten zur Reichweite des Maßgeblichkeitsprinzips sowie zum Umfang latenter Steuern nach dem BilMoG, in: NWB Rechnungswesen - BBK 2010, Beilage zu Heft 9/2010
Abstract
BeschreibungIn dieser Beilage wird die Bilanzierung und Bewertung in der Handelsbilanz mit der Vorgehensweise im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung verglichen. In Form von umfangreichen Tabellen wird ein detaillierter Überblick über das zukünftige Verhältnis zwischen der Handels- und Steuerbilanz gegeben. Betrachtet werden die wichtigsten Geschäftsvorgänge, d.h. es erfolgt keine Beschränkung auf die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) vorgenommenen Änderungen. Zusätzlich wird aufgezeigt, bei welchen Geschäftsvorgängen es zu aktiven oder passiven latenten Steuern kommt bzw. in welchen Fällen keine Steuerabgrenzung vorzunehmen ist. Aus diesen Tabellen werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz deutlich. Diese Übersichten können als Checklisten zur Ableitung der Handelsbilanz aus der Steuerbilanz oder zur Bearbeitung der Bilanzposition „latente Steuern“ in der Handelsbilanz verwendet werden. Bei den Analysen wird bereits die Auffassung der Finanzverwaltung berücksichtigt, wie sie sich aus dem aktuellen BMF-Schreiben zu den Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergibt.
Auswirkungen eines Übergangs von der direkten Methode auf die konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage auf die zwischenstaatliche Erfolgszuordnung, dargestellt am Beispiel einer Auslandsproduktion, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Special Issue 2/2010, S. 49 - 66
Abstract
BeschreibungDie EU-Kommission hat für EU-Konzerne die Einführung einer einheitlichen konsolidierten Körperschaftsteuer- Bemessungsgrundlage (CCCTB) vorgeschlagen. In dem Beitrag werden die Auswirkungen auf die Steuerbelastung der Unternehmen und die Aufteilung des Steueraufkommens zwischen den Staaten untersucht, die sich bei einem derartigen Wechsel des Konzepts der zwischenstaatlichen Erfolgszuordnung ergeben. Die Analysen werden beispielhaft für die Situation vorgenommen, in der ein deutsches Unternehmen die von ihm veräußerten Produkte von einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft produzieren lässt. Um den Einfluss des Anteils der einzelnen Produktionsfaktoren bzw. Kostenarten ableiten zu können, wird zwischen kapitalintensiven, personalintensiven und materialintensiven Unternehmen unterschieden. Zusätzlich wird danach differenziert, ob das Unternehmen mit Eigen- oder Fremdkapital finanziert ist.
Einfluss des EU-Rechts auf die Steuerpolitik in Deutschland: Warum (vernünftige) Steuerreformen so schwierig sind, in: Egner, T./Henselmann, K./Schmidt, L. (Hrsg.), Steuern und Rechnungslegung, Festschrift zum 65. Geburtstag von Professor Dr. Jochen Sigloch, Aachen 2009, S. 327 - 347
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird verdeutlicht, welche Grenzen einer ausschließlich nationalstaatlich ausgerichteten Steuerpolitik gesetzt sind. Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren Regelungen eingeführt, die wie beim Wechsel des Körperschaftsteuersystems, der Einführung der Zinsschranke (§ 4h EStG, § 8a KStG) und der Abgeltungsteuer heftig kritisiert wurden. Aus rein nationaler Sichtweise, d.h. bei einer Beschränkung der Beurteilung auf die Besteuerung ausschließlich innerstaatlicher Geschäftsvorgänge, ist diese Kritik häufig berechtigt. Bezieht man aber die europarechtlichen und abkommensrechtlichen Anforderungen mit in die Betrachtung ein, hatte der deutsche Gesetzgeber oft keine andere Wahl: Entweder ist er aufgrund des internationalen Rechts zur Verabschiedung einer entsprechenden Norm verpflichtet oder er kann nur so seinen Besteuerungsanspruch durchsetzen.
Konsequenzen der Internationalisierung der Steuerberatung für Forschung und Lehre im Fach „Betriebswirtschaftliche Steuerlehre“, zusammen mit D. Endres, C. Rödl, C. Spengel, in: Deutsches Steuerrecht 2009, S. 2500 - 2506
Abstract
BeschreibungDie 71. Wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) vom 3.-6. Juni 2009 hatte das „Management von Dienstleistungen“ zum Generalthema. Auf der vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg organisierten Veranstaltung wurde unter anderem über die „Internationalisierung der Steuerberatung“ diskutiert. Ziel war es, die Entwicklung dieser Dienstleistung vorzustellen und daraus die Anforderungen an Universitäten abzuleiten. Um ein möglichst breites Bild zu gewinnen, wurden ein Vertreter eines „Big Four“- Unternehmens“ (Prof. Dr. Dieter Endres, StB, Mitglied des Vorstandes von PricewaterhouseCoopers AG) sowie ein Vertreter eines inhabergeführten mittelständischen Unternehmens deutschen Ursprungs (Dr. Christian Rödl, LL.M., RA, StB, Geschäftsführender Gesellschafter der Rödl & Partner GbR) eingeladen. Die Anforderungen, welche die immer internationaler agierenden Beratungsunternehmen an die universitäre Lehre stellen, sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für eine international erfolgreiche Forschung wurden von Prof. Dr. Christoph Spengel (Universität Mannheim) analysiert. Moderiert wurde der Block „Internationalisierung der Steuerberatung“ von einem Vertreter des veranstaltenden Fachbereichs (Prof. Dr. Wolfram Scheffler).
Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz, Darstellung und Beurteilung des Entwurfs eines BMF-Schreibens zu den Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), in: Steuern und Bilanzen 2009, S. 836 - 845
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die Auswirkungen des Maßgeblichkeitsprinzips nach den Änderungen des Handelsgesetzbuches durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) vorgestellt. Es geht nicht darum, die zahlreichen Regelungen im Einzelnen zu besprechen. Vielmehr soll ein kompakter Überblick über das Verhältnis zwischen der Handels- und Steuerbilanz vermittelt werden, d.h. es erfolgt keine Beschränkung auf die durch das BilMoG vorgenommenen Änderungen. Bei der Darstellung wird von der Auffassung der Finanzverwaltung ausgegangen, wie sie im Entwurf eines BMF- Schreibens vom 12.10.2009 zusammengefasst ist. Da in diesem Entwurf nur ausgewählte Geschäftsvorgänge dargestellt werden, wird der Versuch unternommen, die aus dem Entwurf erkennbare Interpretation auf dort nicht angesprochene Sachverhalte zu übertragen. Soweit dies nicht zweifelsfrei möglich ist, wird auf die offenen Fragen hingewiesen. Geprüft wird, inwieweit der vorliegende Entwurf mit den Funktionen der steuerlichen Gewinnermittlung sowie den im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens des BilMoG von der (früheren) Bundesregierung geäußerten Zielen vereinbar ist.
Neuinterpretation des Maßgeblichkeitsprinzips, Beurteilung des BMF-Schreibens zu den Auswirkungen des BilMoG für die steuerliche Gewinnermittlung, in: Steuern und Bilanzen 2010, S. 295 - 301
Abstract
BeschreibungIm BMF-Schreiben vom 12.3.2010 hat die Finanzverwaltung einen Übergang von der formellen auf die materielle Maßgeblichkeit vollzogen. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Veränderungen sich aus der geänderten Interpretation des Maßgeblichkeitsprinzips auf in der Praxis bedeutsame Geschäftsvorfälle ergeben. Dabei wird sich zeigen, dass sich die Auswirkungen nicht auf steuerliche Wahlrechte beschränken. Vielmehr treten im Detail noch weitere Abweichungen gegenüber der bisherigen Handhabung auf. Im Einzelnen werden betrachtet: Herstellungskosten, planmäßige Abschreibungen, Teilwertabschreibungen, Bilanzierung von Pensionsrückstellungen sowie Bewertungsvereinfachungen.
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz und steuerliche Gewinnermittlung, in: Steuern und Bilanzen 2009, S. 45 - 52
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird analysiert, welche Auswirkungen das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auf das Verhältnis zwischen der handelsrechtlichen Rechnungslegung und der steuerlichen Gewinnermittlung hat. Ausgangspunkt bilden zwei tabellarische Gegenüberstellungen, in denen die Veränderungen der Ansatz- und Bewertungsvorschriften vorgestellt werden. Zur Analyse der Auswirkungen des BilMoG auf das Verhältnis zwischen dem handelsrechtlichen Einzelabschluss und der Steuerbilanz werden die vorgesehenen Änderungen der handelsrechtlichen Rechnungslegung in vier Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: Annäherung der Handelsbilanz an die Steuerbilanz, Gruppe 2: grundsätzlich weder in der Handelsbilanz noch in der Steuerbilanz Veränderung, Gruppe 3: Aufhebung von Vorschriften des HGB mit steuerlichem Hintergrund sowie Gruppe 4: Neuinterpretation der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Aus dieser Systematisierung lässt sich ableiten, inwieweit sich durch das BilMoG die Bedeutung von latenten Steuern erhöht. Zum Abschuss werden mögliche Entwicklungen der steuerlichen Gewinnermittlung angedeutet.
Rückstellungen in der Steuerbilanz nach dem BilMoG, in: U. Schmiel/V. Breithecker (Hrsg.), Steuerliche Gewinnermittlung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, Berlin 2008, S. 227 - 253
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf den Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen in der Steuerbilanz untersucht. Bei den einzelnen Änderungen wird jeweils darauf eingegangen,
(1) in welchem Umfang sich in der Handelsbilanz eine Erhöhung oder eine Minderung des Rückstellungsbetrags ergibt,
(2) welche Rückwirkungen hieraus auf Ansatz und Bewertung in der Steuerbilanz eintreten,
(3) inwieweit die handelsrechtliche Regelung mit den steuerlichen Vorschriften übereinstimmt und
(4) ob es zu einer Annäherung oder zu einem Auseinanderfallen von Handels- und Steuerbilanz kommt.
Durch die ersten beiden Aspekte kann beurteilt werden, inwieweit das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz „steuerneutral“ ist. Die beiden weiteren Kriterien erlauben eine Beurteilung, ob es den Unternehmen möglich ist, eine „Einheitsbilanz“ aufzustellen, mit der sie gleichzeitig ihre handels- und steuerrechtlichen Rechnungslegungspflichten erfüllen.
Die inländische Auslandsholding als Steuerplanungsinstrument nach der Unternehmensteuerreform 2008, zusammen mit E. Okrslar, in: Steuern und Bilanzen 2008, S. 369 - 377
Abstract
BeschreibungDie Steuerbelastung für Direktinvestitionen im Ausland stellt sich für deutsche Spitzenunternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft im Regelfall geringer dar als für inländische Mutterpersonenunternehmen. In dem Beitrag wird untersucht, ob Mutterpersonenunternehmen ihre Steuerbelastung durch die Zwischenschaltung einer Auslandsholding in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft senken können. Die Analysen werden für folgende Direktinvestitionen durchgeführt: Betriebsstätte, Tochterkapitalgesellschaft mit Eigen- oder Fremdfinanzierung. Betrachtet wird die steuerliche Situation für Direktinvestitionen in den anderen 26 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Die Erbschaftsteuer aus Sicht von Familienunternehmen, in: C. Rödl/W. Scheffler/M. Winter (Hrsg.), Internationale Familienunternehmen, Recht, Steuern, Bilanzierung, Finanzierung, Nachfolge, Strategien, München 2008, S. 131 - 145, zusammen mit B.U. Wigger
Abstract
BeschreibungIm Mittelpunkt des Beitrags steht eine konzeptionelle Beurteilung der im Rahmen der geplanten Erbschaftsteuerreform vorgesehenen Begünstigung von Unternehmensvermögen. Im ersten Schritt wird begründet, dass die erbschaftsteuerliche Behandlung der Übertragung von Unternehmensvermögen vermutlich mit den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts vom 7.11.2006 nicht vereinbar ist. Auf der Grundlage einer finanzwissenschaftlichen Beurteilung der Erbschaftsteuer wird im zweiten Schritt ein Weg aufgezeigt, wie der Gesetzgeber sein Ziel, die Unternehmensnachfolge zu erleichtern, erreichen kann, ohne mit der Verfassung in Konflikt zu geraten. Dazu wird eine Verbindung hergestellt zwischen der Entlastung für Unternehmensvermögen auf der einen Seite und der ebenfalls in der Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes vorgesehenen Erhöhung der persönlichen Freibeträge für Ehegatten, Kinder und Enkel auf der anderen Seite.
Körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft nach der Unternehmensteuerreform 2008, in: Steuern und Bilanzen 2008, S. 58 - 65
Abstract
BeschreibungIm Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Beurteilung der ertragsteuerlichen Organschaft aus steuerplanerischer Sicht. Es wird geprüft, ob es gegenüber einer getrennten Besteuerung der Tochterkapitalgesellschaft und dem Mutterunternehmen (Nicht-Organschaftsfall) zu einer Minderung oder Erhöhung der Steuerbelastung kommt. Die Untersuchung beruht auf der Rechtsgrundlage, wie sie sich nach der Unternehmensteuerreform 2008 darstellt. Im Einzelnen werden folgende Aspekte behandelt: Gewinne der Organgesellschaft, Verluste der Organgesellschaft, Verluste des Organträgers, eigene Aufwendungen des Organträgers, Zinsaufwendungen, steuerfreie Einkünfte und Beteiligungserträge der Organgesellschaft, innerorganschaftliche Lieferungen und Leistungen, erweiterte Kürzung von Grundstückserträgen sowie Zerlegung des Steuermessbetrags. Es wird jeweils herausgearbeitet, ob die beiden Formen einer ertragsteuerlichen Organschaft zum gleichen Ergebnis führen bzw. ob sich die Effekte einer körperschaftsteuerlichen Organschaft von denen einer gewerbesteuerlichen Organschaft unterscheiden.
Rechtsform und Finanzierung einer Auslandsinvestition nach der Unternehmensteuerreform 2008, in: Steuer & Studium 2007, S. 446 - 454
Abstract
BeschreibungBei der Entscheidung darüber, in welcher Form die Auslandsinvestition durchgeführt wird, sind die steuerlichen Folgen von vier Alternativen miteinander zu vergleichen: Betriebsstätte, Tochterkapitalgesellschaft (Eigenfinanzierung, Thesaurierung der Gewinne auf Ebene der ausländischen Grundeinheit), Tochterkapitalgesellschaft (Eigenfinanzierung, Ausschüttung der Gewinne an die inländische Spitzeneinheit) sowie Tochterkapitalgesellschaft (Finanzierung durch ein Gesellschafterdarlehen). In dem Beitrag wird vorgestellt, wie sich die Änderungen durch die Unternehmensteuerreform auf die Entscheidung über Rechtsform und Finanzierung der ausländischen Grundeinheit auswirkt. Hinsichtlich der Rechtsform der Spitzeneinheit werden sowohl Personengesellschaften als auch Kapitalgesellschaften betrachtet.
Hinzurechnung von Leasingraten nach der Unternehmensteuerreform 2008: Verlust des Leasingvorteils und Verzerrungen durch Pauschalierung, in: Betriebs-Berater 2007, S. 874 - 879
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, welche Effekte sich aus der im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 geplanten Neuregelung der Hinzurechnung von Leasingraten ergeben. Zum einen wird untersucht, wie Leasing aus gewerbesteuerlicher Sicht dem Grunde nach im Vergleich zum Kreditkauf zu beurteilen ist. Zum anderen wird gezeigt, dass die in § 8 Nr. 1 GewStG vorgesehene pauschale Festsetzung des Finanzierungsanteils der Leasingraten zu erheblichen Verzerrungen führt.
Besteuerung der betrieblichen Altersversorgung auf Ebene des Arbeitnehmers im internationalen Kontext, in: Internationales Steuerrecht 2007, S. 113 - 120, zusammen mit S. Kölbl
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird in Form eines Rechtsvergleichs untersucht, nach welchem Konzept die betriebliche Altersvorsorge in siebzehn Staaten besteuert wird (vor- oder nachgelagert) und welche steuerlichen Begünstigungen (z.B. Freibeträge oder Pauschalierung des Steuersatzes) gewährt werden. Aufbauend auf diesem Rechtsvergleich wird analysiert, in welcher Weise es zu einer Mehr- oder Minderbelastung kommt, wenn der Arbeitnehmer im Versorgungszeitraum aus Deutschland wegzieht (Outboundfall) bzw. nach Deutschland zuzieht (Inboundfall). Des Weiteren wird auf die Besteuerungseffekte eingegangen, die sich bei einer vorübergehenden Beschäftigung des Arbeitnehmers im Ausland ergeben („Entsendungsfall“). Darauf aufbauend werden die Auswirkungen auf die Verteilung des Steueraufkommens herausgearbeitet.
Rechtsformabhängigkeit der Erbschaftsteuer: geltendes Recht - aktuelle diskutierte Reformvorschläge, in: Hebig, M./Kaiser, K./Koschmieder, K.-D./Oblau, M., Aktuelle Entwicklungsaspekte der Unternehmensbesteuerung, Festschrift für Wilhelm H. Wacker zum 75. Geburtstag, Berlin 2006, S. 151 - 170
Abstract
BeschreibungDie Unternehmensbesteuerung ist auch im Bereich der Erbschaftsteuer rechtsformabhängig ausgestaltet. Die zwei wichtigsten Einflussfaktoren sind die Art und Weise der Bewertung von Anteilen an Personengesellschaften bzw. von Anteilen an Kapitalgesellschaften sowie bei Kapitalgesellschaften die Abhängigkeit der Erbschaftsteuerbelastung von der Höhe der Beteiligungsquote, mit der der Übertragende am Kapital der Kapitalgesellschaft beteiligt war. In dem Beitrag werden die daraus resultierenden Belastungsunterschiede zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften quantifiziert. Bei den Analysen wird zwischen dem geltenden Erbschaftsteuerrecht sowie der beabsichtigten Neuregelung der erbschaftsteuerlichen Behandlung von Unternehmensübertragungen differenziert.
Bilanzielle Behandlung von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, Vorgehensweise im Steuerrecht und nach IAS/IFRS, in: Steuern und Bilanzen 2006, S. 491 - 498, zusammen mit M. Glaschke
Abstract
BeschreibungWerden Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden durchgeführt, stellt sich aus bilanzieller Sicht die Frage, ob für deren Aufwendungen eine Aktivierung mit anschließender Abschreibung über die Nutzungsdauer notwendig wird oder ob sie sofort aufwandswirksam sind. In dem Beitrag werden zunächst fünf Gruppen von Baumaßnahmen erläutert, bei denen in der Steuerbilanz eine Aktivierungspflicht besteht. Anschließend wird gegenübergestellt und durch Beispiele verdeutlicht, wie diese Sachverhalte nach den IAS/IFRS einzuordnen sind. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden in einer Tabelle zusammengestellt.
Die Fallstudie aus der Betriebswirtschaftslehre: Thesaurierung von Gewinnen bei Einzelunternehmen aus steuerlicher Sicht, zusammen mit W. Scheffler und C. Bock, in: Das Wirtschaftsstudium 2009, S. 363 - 365
Abstract
BeschreibungIn dieser Fallstudie werden die Wirkungen der Regelbesteuerung mit den Effekten der Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne nach § 34a EStG miteinander verglichen. Bei den Analysen erfolgt eine Konzentration auf die Rechtsform „Einzelunternehmen“.
Abgeltungssteuer als Lösung?, in: Deutsches Wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. (Hrsg.), Besteuerung von Kapitaleinkünften und Unternehmensbesteuerung - Praxisfragen -, Berlin 2005, S. 11 - 37
Abstract
BeschreibungDer Beitrag stellt die schriftliche Fassung des Eröffnungsvortrags zu dem Symposium „Besteuerung von Kapitaleinkünften und Unternehmensbesteuerung - Praxisfragen -“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. dar. In diesem Einführungsreferat wird im darstellenden Teil die zum damaligen Zeitpunkt diskutierte Zinsabgeltungssteuer mit dem geltenden Recht verglichen. In der Analyse wird insbesondere darauf eingegangen, welche Rückwirkungen sich auf die Unternehmensbesteuerung ergeben. Dabei wird deutlich, dass eine Beschränkung der Abgeltungswirkung auf Zinsen nicht sachgerecht ist, vielmehr müssen alle Kapitaleinkünfte einbezogen werden.
Gemeinsame konsolidierte Steuerbemessungsgrundlage (CCTB) in der EU - Das Ende der Steuerplanung mit Verrechnungspreisen?, in: Oestreicher, A. (Hrsg.), Konzernbesteuerung, Herne/Berlin 2005, S. 305 - 331
Abstract
BeschreibungNach einem von der EU-Kommission vorgestellten Vorschlag zur Neugestaltung der Konzernbesteuerung in der EU soll die Abrechnung des konzerninternen Lieferungs- und Leistungsaustauschs mittels Verrechnungspreisen, die nach dem Grundsatz des Drittvergleichs festgelegt werden, durch eine formelmäßige Aufteilung des Gesamtgewinns mit Hilfe von ausgewählten Schlüsselgrößen ersetzt werden. In diesem Beitrag wird untersucht, ob bei einer formelmäßigen Aufteilung des Gesamtgewinns die Möglichkeiten zu Gewinnverlagerungen beseitigt bzw. zumindest deutlich eingeschränkt werden. Die Analysen machen deutlich, dass die Neuausrichtung des Konzepts für die Erfolgszuordnung nicht lediglich die Buchungstechnik verändert. Weitaus gewichtiger werden die durch die konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage ausgelösten ökonomischen Wirkungen sein. Diese werden vermutlich einen erheblichen Einfluss auf die Steuerpolitik der Mitgliedstaaten der EU ausüben.
Internationale Doppelbesteuerungen bei der Erbschaftsteuer, in: Steuer und Wirtschaft 2005, S. 216 - 233, zusammen mit B. Zinser
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird die Problematik der internationalen Doppelbesteuerung im Rahmen der Erbschaftsteuer verdeutlicht. Als grenzüberschreitender Erbfall gilt in dieser Untersuchung der Fall, in dem der Erblasser und der Erbe in unterschiedlichen Staaten ansässig ist. Im Mittelpunkt steht eine Bestandsaufnahme zu den Ursachen der internationalen Doppelbesteuerung und zu den konzeptionellen Ansätzen, wie diese vermieden wird. Es geht primär darum, die steuerpolitische Bedeutung der erbschaftsteuerlichen Behandlung von grenzüberschreitenden Erbfällen aufzuzeigen. Es wird abgeleitet, in welchen Bereichen es zu Doppelbesteuerungen bzw. in welchen Fällen es zu Minderbesteuerungen (zweimalige Nichtbesteuerung) kommt. Bei dem Überblick über die Vorschriften zur Abgrenzung der unbeschränkten und beschränkten Steuerpflicht sowie die Maßnahmen zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung aus dem Nebeneinander von unbeschränkter sowie beschränkter Steuerpflicht werden die 15 Altmitgliedstaaten der EU sowie Liechtenstein, die Schweiz (Kanton Genf), die USA und Japan betrachtet. Bei der Analyse sämtlicher „Zweierbeziehungen“ wird jeweils danach differenziert, ob sich das vererbte Vermögen in dem Land befindet, in dem der Erblasser ansässig war, oder in dem Land, in dem der Erbe ansässig ist.
EU-Einheitliche Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage: Konsolidierungsvoraussetzungen, in: Betriebs-Berater 2005, Beilage 3, S. 33 - 36
Abstract
BeschreibungDie EU-Kommission hat vorgeschlagen, mittelfristig für grenzüberschreitend tätige Unternehmen eine EU-weite Konsolidierung einzuführen. In diesem Beitrag wird von den zahlreichen Fragen, die sich bei der Konkretisierung dieses Reformvorschlags stellen, ein besonders wichtiger Aspekt herausgegriffen. Es wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen eine Zusammenfassung der Ergebnisse der verschiedenen Konzernunternehmen erfolgen könnte. Dieser Teilbereich wurde ausgewählt, weil damit die Voraussetzungen festlegt werden, unter denen eine konsolidierte Steuerbemessungsgrundlage ermittelt wird. Sämtliche weitere Fragen stellen sich erst dann, wenn feststeht, dass eine Ergebniszusammenfassung vorgenommen wird.
Grenzüberschreitende Verlustverrechnung - Nachversteuerungsmethode im Vergleich zum geltenden Recht und zur konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis 2005, S. 156 - 175
Abstract
BeschreibungDie grenzüberschreitende Verlustverrechnung weist im geltenden Recht erhebliche Beschränkungen auf. Von der EU-Kommission werden mit der Nachversteuerungsmethode und der konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage zwei Lösungsvorschläge angedacht. In diesem Beitrag werden die grundsätzlichen Effekte dieser drei Besteuerungskonzepte miteinander verglichen. Es wird zum einen gezeigt, welche Verbesserungen sich durch diese Form der grenzüberschreitenden Verlustverrechnung gegenüber dem geltenden Steuerrecht für die Unternehmen ergeben. Da die Nachversteuerungsmethode grundsätzlich lediglich zu einer vorübergehenden Verlustverrechnung führt, wird zum Zweiten untersucht, welche Effekte sich bei Einführung der von der Kommission vorgestellten EU-weiten Konsolidierung ergeben würden. Es wird abgeleitet, dass in vielen Fällen die konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage die Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Verlustverrechnung gegenüber der Nachversteuerungsmethode verbessern würden. Allerdings gibt es auch mehrere Datenkonstellationen, die zu dem - zumindest auf den ersten Blick - überraschenden Ergebnis führen, dass sich die Nachversteuerungsmethode gegenüber einer Konsolidierung als vorteilhaft erweist.
Gemeindefinanzreform durch kommunale Zuschlagsteuer, in: Deutsches wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (Hrsg.), Gemeindefinanzreform durch kommunale Zuschlagsteuer, Berlin 2004, S. 17 - 47
Abstract
BeschreibungDer Beitrag stellt die schriftliche Fassung des Eröffnungsvortrags zu dem Symposium „Gemeindefinanzreform durch kommunale Zuschlagsteuer“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. dar. In diesem Einführungsreferat wurden die Schwächen des vom Deutschen Bundestag verabschiedeten (jedoch nicht in Kraft getretenen) Gewerbesteuerreformgesetzes erläutert. Als Alternative wurde ein Vorschlag für eine kommunale Einkommen- und Körperschaftsteuer vorgestellt. Es wurden die generellen Vorteile einer derartigen Gemeindefinanzierung erläutert sowie detaillierte Hinweise für ihre konkrete Ausgestaltung und zur Verteilung des Steueraufkommens zwischen den Gemeinden erarbeitet und auf dem Symposium zur Diskussion gestellt.
Europäisierung des Bilanzsteuerrechts, in: Steuern und Bilanzen 2004, S. 776 - 781
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird das Urteil des FG Hamburg vom 28.11.2003 besprochen, das auf dem EuGH-Urteil vom 7.1.2003 (BIAO) beruht. Bei diesem Urteil geht es nicht nur um die Lösung des speziellen Sachverhalts (die steuerbilanziellen Auswirkungen einer (Risikounterbeteiligungsgarantieverpflichtung), sondern darüber hinaus auch um die Auswirkung der Internationalisierung der Rechnungslegung auf das deutsche Bilanzsteuerrecht. Aus dem Urteil des FG Hamburg lassen sich nämlich weit reichende Aussagen zur Vorabentscheidungszuständigkeit des EuGH für steuerbilanzielle Fragestellungen sowie zur Bedeutung der IAS/IFRS für die Aufstellung einer Steuerbilanz ableiten. Darüber hinaus wird in dem Beitrag erläutert, wie sich der mittelbare Verweis auf die Bilanzrichtlinie (Vierte Richtlinie) auf die Bilanzierung und Bewertung von Kreditrisiken in der Steuerbilanz konkret auswirkt. Abschließend wird eine Empfehlung an den Gesetzgeber vorgestellt, wie er auf dieses Urteil reagieren sollte, sofern er einen Einfluss der Bilanzrichtlinie sowie der IAS/IFRS auf die steuerliche Gewinnermittlung nicht wünschen sollte.
Anteilsverkauf: Rückabwicklung eines Kaufvertrags als rückwirkendes Ereignis i.S. des § 175 AO, in: Unternehmensbewertung & Management 2004, S. 227 - 229
Abstract
BeschreibungDer Bundesfinanzhof hat mit seinem Urteil vom 19. August 2003 (Az VIII R 67/02) entschieden, dass in dem Fall, in dem beim Verkauf von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft der Kaufpreis bereits entrichtet ist, der Rücktritt vom Kaufvertrag nur dann als rückwirkendes Ereignis gilt, wenn die Gründe für die Rückabwicklung bereits im Kaufvertrag angelegt sind. In der Urteilsbesprechung wird deutlich, dass der Bundesfinanzhof mit diesem Urteil seine Rechtsprechung zur Bedeutung von nachträglichen Veränderungen des Kaufpreises auf die Besteuerung des Veräußerungsgewinns fortsetzt.
Möglichkeiten und Grenzen der Steuerplanung durch Errichtung einer Finanzierungsgesellschaft, in: Bank, M./Schiller, B. (Hrsg.), Finanzintermediation, Festschrift für Professor Dr. Wolfgang Gerke zum sechzigsten Geburtstag, Stuttgart 2004, S. 507 - 528
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die steuerlichen Vorteile herausgearbeitet und quantifiziert, die sich für eine international tätiges Unternehmen,durch die Einschaltung einer ausländischen Finanzierungsgesellschaft ergeben. Dabei wird davon ausgegangen,dass die Spitzeneinheit in Deutschland ansässig ist. Es wird auch ausführlich auf die Grenzen der Steuerplanung eingegangen, die sich daraus ergeben, dass die gewählte Gestaltung von der Finanzverwaltung anerkannt werden muss. Einen Schwerpunkt der Analysen bilden die Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung (§7 - §14 AStG).
Besteuerung bei nationalen Umstrukturierungen nach der Unternehmenssteuerreform - unter Einbezug der Änderungen durch das Gesetz zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz - UntStFG), in: Freidank, C.-C./Tanski, J. (Hrsg.), Accounting,Controlling & Finance, München 2003 (2. Nachlieferung),Teil V.6, S. 1 - 56
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird ein Überblick über die steuerlichen Folgen beim Kauf bzw. Verkauf von Unternehmen und Unternehmensanteilen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaftsowie einer Personengesellschaft, bei Umstrukturierungen zwischen Kapitalgesellschaften (Verschmelzung, Anteilstausch, Spaltung),bei Umstrukturierung von Personenunternehmen auf Kapitalgesellschaften, bei Umstrukturierung von Kapitalgesellschaften auf Personengesellschaften sowie bei Umstrukturierungen zwischen Personengesellschaften (Einbringung,Realteilung) gegeben.
Erbschaftsteuerbelastung im internationalen Vergleich, in: Betriebs-Berater 2004, S. 967 - 974, zusammen mit C. Spengel;
auch erschienen in Zifonun, N./Schupp, J. u.a. (Hrsg.), Statistik und Wissenschaft, Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik 2002 - Möglichkeiten und Grenzen, Wiesbaden 2005, S. 83 - 100
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die wichtigsten Ergebnisse des vom Bundesministerium der Finanzen an das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW, Mannheim) vergebenen Forschungsauftrags „Erbschaftsteuer in Deutschland, den Staaten der EU und anderen wichtigen Staaten bei unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht“ vorgestellt: Nach einer Bestandsaufnahme der steuerrechtlichen Regelungen von fünfzehn Staaten wurde mit Hilfe eines speziell für den internationalen Erbschaftsteuervergleich entwickelnden EDV-Programms die Erbschaftsteuer ermittelt und vergleichend analysiert, die in den einzelnen Ländern bei der Vererbung von Einzelunternehmen, Anteilen an Kapitalgesellschaften sowie von privaten Vermögensportfolios an den Ehegatten oder an ein Kind anfällt.Ergebnis des Belastungsvergleichs ist, dass im Ländervergleich die Situation in Deutschland einerseits durch günstige Bewertungsvorschriften (insbesondere beim Unternehmensvermögen sowie beim Grundvermögen), vorteilhafte sachliche Steuervergünstigungen bei der Übertragung von Unternehmensvermögen und hohe persönliche Freibeträge für Ehegatten und Kinder gekennzeichnet ist. Diesen Vorteilen steht als Nachteil ein vergleichsweise hoher tariflicher Steuersatz gegenüber.
Funktionsverlagerung in das Ausland: Einschränkung der steuerlichen Vorteile durch Auflösung von stillen Reserven?, in: Betriebs-Berater 2004, S. 818 - 823, zusammen mit D. Eickhorst
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird erläutert, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen sich aus steuerlicher Sicht die Funktionsverlagerung auf eine ausländische Tochtergesellschaft empfiehlt. Den Steuersatzvorteilen im Rahmen der laufenden Besteuerung werden die negativen Steuersatz- und Zinseffekte gegenüberstellt, die sich dann ergeben, wenn im Zeitpunkt der Umstrukturierung auf das ausländische Tochterunternehmen ein Teilbetrieb oder einzelne (immaterielle) Wirtschaftsgüter übertragen werden und deshalb die in diesen Wirtschaftsgütern enthaltenen stillen Reserven aufzulösen sind. Die Bedeutung der verschiedenen Einflussfaktoren (Steuersatzgefälle gegenüber dem Ausland, Umfang der aufzulösenden stillen Reserven, Kalkulationszinssatz sowie Zeitraum, über den die aufgedeckten stillen Reserven wieder aufwandswirksam verrechnet werden können) wird herausgearbeitet und anhand von Beispielrechnungen quantifiziert.
Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, Übersichten über die Reichweite des Maßgeblichkeitsprinzips und die Ausnahmen von der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz, in: Betrieb und Rechnungswesen (BBK) 2004, Beilage zu Heft 1/2004 gekürzt auch erschienen in Steuern und Bilanzen 2004, S. 69 - 73
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird eine Bestandsaufnahme vorgenommen, in welchem Umfang im geltenden Recht der nach den „traditionellen“ Regeln des HGB aufgestellte handelsrechtliche Einzelabschluss und die Steuerbilanz (noch) übereinstimmen. Es wird gezeigt, dass - entgegen der häufig vertretenen Meinung - die Bedeutung des Maßgeblichkeitsprinzips noch sehr groß ist. Die für Ansatz und Bewertung in der Steuerbilanz relevanten Vorschriften werden in vier Gruppen eingeteilt: (1)Bilanzierungs- und Bewertungsregeln, die für die Handelsbilanz und die Steuerbilanz in gleicher Weise gelten, d.h. bei denen die formelle Maßgeblichkeit ohne Einschränkungen wirksam ist, (2)Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die darauf zurückzuführen sind, dass im Steuerrecht der Objektivierungsgedanke stärker betont wird als im handelsrechtlichen Einzelabschluss, (3)Ausnahmen vom Maßgeblichkeitsprinzip, die auf konzeptionelle Unterschiede zwischen Handelsbilanz und steuerrechtlicher Gewinnermittlung zurückzuführen sind, sowie (4)steuerrechtliche Regelungen, die mit den „traditionellen“ GoB nicht vereinbar sind.
Strategien der Steuerbilanzpolitik: Vorteile einer Gewinnvorverlagerung, in: Betriebs-Berater 2003, S. 1719 - 1724
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird erläutert, in welchen Fällen die Steuerbelastung niedriger ausfällt, wenn Gewinne frühzeitig ausgewiesen werden. Zielsetzung ist es, Fälle anzusprechen, in denen es sich auch bei alleiniger Betrachtung der steuerlichen Effekte lohnt, die Instrumente der Steuerbilanzpolitik so einzusetzen, dass Aufwendungen später verrechnet bzw. Erträge früher ausgewiesen werden. Die Analyse verdeutlicht, dass sich die Anzahl der Situationen erhöht hat, in denen sich eine gewinnvorverlagernde Steuerbilanzpolitik empfiehlt. Die Einsatzbereiche für eine gewinnvorverlagernde Steuerbilanzpolitik werden in fünf Gruppen eingeteilt: Investitionszulagen sichern, Abzug von Betriebsausgaben sichern, Steuerermäßigungen sichern, Verlustverrechnung sichern sowie Verlustverrechnung frühzeitig sichern.
Die inländische Auslandsholding als Steuerplanungsinstrument für mittelständische Unternehmen, in: Fischer-Winkelmann, W.F. (Hrsg.), MC - Management-Consulting & Controlling, Hamburg 2003, S. 447 - 478
Abstract
BeschreibungWerden Direktinvestitionen unmittelbar getätigt, ist die Steuerbelastung für inländische Spitzeneinheiten, die ihr Unternehmen als Einzelunternehmen oder als Personengesellschaft führen, generell höher als für Spitzeneinheiten, die die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft haben. In dem Beitrag wird untersucht, inwieweit sich für Personenunternehmen die Errichtung einer „inländische Auslandsholding“ als vorteilhaft erweist. Das Steuerplanungsinstrument ist dadurch gekennzeichnet, dass Mutterpersonenunternehmen die Direktinvestition mittelbar über eine in Deutschland errichtete Kapitalgesellschaft durchführen, sodass aus dem zweistufigen Unternehmensaufbau ein dreistufiger Unternehmensaufbau wird. Die Analysen zeigen, dass die Vorteilhaftigkeit in starkem Maße davon abhängt, ob bzw. wie lange die Gewinne im Unternehmensbereich thesauriert werden.
Steuerbilanz und EuGH: Vorabentscheidungszuständigkeit, true and fair view und Vorsichtsprinzip, Wertaufholung, in: Steuern und Bilanzen 2003, S. 298 - 304
Abstract
BeschreibungIm Mittelpunkt des Beitrags steht die ausführliche Kommentierung des EuGH-Urteils vom 7.1.2003, Rs. C-306/99, Banque internationale pour l'Afrique occidentale SA (BIAO) / Finanzamt für Großunternehmen in Hamburg. Im Ausgangsverfahren geht es darum, ob für die Risiken aus der grundsätzlich bilanzunwirksam zu behandelnden Risikounterbeteiligungsgarantie eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden kann. Im Einzelnen werden in dem Urteil folgende Bereiche behandelt: Zuständigkeit des EuGH für eine Vorabentscheidung zu Sachverhalten, die die steuerliche Gewinnermittlung betreffen, Auswirkungen des true and fair view sowie des Grundsatzes der Vorsicht auf die Bilanzierung und Bewertung von Kreditrisiken sowie zur Interpretation des Grundsatzes zur Berücksichtigung von werterhellenden Informationen.
Beteiligungsveräußerungen durch Kapitalgesellschaften: Die Steuerbefreiung nach § 8b Abs. 2 KStG ist gerechtfertigt, in: Der Betrieb 2003, S. 680 - 685
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird begründet, dass die Steuerbefreiung für Beteiligungsveräußerungen nach § 8b Abs. 2 KStG für juristische Personen in gleicher Weise berechtigt ist wie die (nur) hälftige Steuerbefreiung für natürliche Personen nach § 3 Nr. 40 EStG: Durch die Steuerbefreiung nach § 8b Abs. 2 KStG wird eine mehrfache Körperschaftsteuerbelastung vermieden. Durch die hälftige Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 40 EStG wird die Belastung aus dem Nebeneinander von Körperschaftsteuer der Kapitalgesellschaft und Einkommensteuer der Anteilseigner abgeschwächt. Trotz ihrer unterschiedlichen Zielsetzungen sind beide Vorschriften ein notwendiges Element des Halbeinkünfteverfahrens.
Steuerlich zweckmäßige Ausübung des Wahlrechts (Anrechnung, Abzug, Pauschalierung) zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung bei Gewinnen aus einer ausländischen Betriebsstätte, in: Grotherr, S. (Hrsg.), Handbuch der internationalen Steuerplanung, 2. Auflage, Herne/Berlin 2003, S. 105 - 119
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden Anhaltspunkte vorgestellt, in welcher Weise das Wahlrecht auszuüben ist, das bei positiven Einkünften aus einer in einem Nicht-DBA-Staat belegenen Betriebsstätte im Rahmen der inländischen Besteuerung besteht. Die finanziellen Auswirkungen der drei Methoden zur Vermeidung einer internationalen Doppelbesteuerung (Anrechnung, Abzug oder Pauschalierung) auf die inländische Steuerbelastung werden mit Hilfe von Belastungsformeln analysiert. Aufgrund der unterschiedlichen Tarifstruktur im Bereich der Einkommen- und Körperschaftsteuer ist für die Empfehlungen zur Ausübung des Wahlrechts zwischen Kapitalgesellschaften und natürlichen Personen zu differenzieren.
Die Fallstudie aus der Betriebswirtschaftslehre: Thesaurierung von Gewinnen bei Einzelunternehmen aus steuerlicher Sicht, zusammen mit M. Beigler und C. Bock, in: Das Wirtschaftsstudium 2009, S. 363 - 365
Abstract
BeschreibungIn dieser Fallstudie werden die Wirkungen der Regelbesteuerung mit den Effekten der Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne nach § 34a EStG miteinander verglichen. Bei den Analysen erfolgt eine Konzentration auf die Rechtsform „Einzelunternehmen“.
Einfluss der Veräußerungsgewinnbesteuerung auf die Rechtsformwahl - unter Berücksichtigung der (geplanten) Änderungen durch das StVergAbG, in: Steuern und Bilanzen 2003, S. 59 - 67
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird untersucht, ob der bei „großen“ Unternehmen im Thesaurierungsfall für Kapitalgesellschaften bestehende steuerliche Vorteil verstärkt oder abgeschwächt wird, wenn auch die bei Veräußerung des Unternehmens auftretenden steuerlichen Effekte betrachtet werden. Bei einer Zusammenfassung von laufender Besteuerung und Veräußerungsgewinnbesteuerung sind vier Einflussfaktoren von besonderer Bedeutung: Höhe der Erträge und Dauer der Beteiligung an dem Unternehmen, Art und Weise der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen im privaten Bereich, Anwendbarkeit des ermäßigten Steuersatzes als halber durchschnittlicher Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG sowie die für das Jahr 2005 geplante Senkung des Spitzensteuersatzes auf 42%. Wie diese Faktoren auf die Rechtsformwahl wirken, wird in Form von mehreren Tendenzaussagen vorgestellt.
Rückstellungen für Aufwendungen zur Nachbetreuung, in: Steuern und Bilanzen 2003, S. 18 - 20
Abstract
BeschreibungIn der Besteuerungspraxis ist umstritten, ob für die für Hörgeräteakustiker bestehende Verpflichtung zur Nachbetreuung eine Rückstellung gebildet werden darf. Der I. Senat des Bundesfinanzhofs hat dies in zwei Urteilen vom 5.6.2002 bejaht, während der IX. Senat in seinem Urteil vom 10.12.1992 die Bildung einer Rückstellung abgelehnt hat. In dem Kurzbeitrag werden die beiden Urteile anhand der Kriterien für die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit von bilanziellen Schulden miteinander verglichen.
Die betriebswirtschaftliche Steuerplanung aus der Sicht der Wissenschaft, Vortrag anlässlich der Nürnberger Steuergespräche am 21. Juni 1999, Der gesellschaftliche Nutzen der Steuerplanung - Steuerberatung im Spannungsfeld von Steuerreform und Steuermoral, in: http://www.nuernberger-steuergespraeche.de
Abstract
BeschreibungIn diesem Vortrag anlässlich der Tagung der Nürnberger Steuergespräche e.V. mit dem Rahmen-Thema Der gesellschaftliche Nutzen der Steuerplanung - Steuerberatung im Spannungsfeld von Steuerreform und Steuermoral wird die Berechtigung und die Notwendigkeit der Steuerplanung aus betriebswirtschaftlicher Sicht begründet.
Bilanzplanung und -politik, in: Küpper, H.-U./Wagenhofer, A., Handwörterbuch Unternehmensrechnung und Controlling, 4. Auflage, Stuttgart 2002, Sp. 186 - 194
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden die Ziele sowie die Objekte der Bilanzplanung und politik beschrieben und Hinweise zur Festlegung einer bilanzpolitischen Strategie vorgestellt. Die zeitlichen, materiellen und formellen Instrumente der Bilanzplanung und politik werden ausführlich beschrieben und daraufhin beurteilt, wie sie sich auf die Höhe des Jahresergebnisses, die Struktur des Jahresabschlusses sowie den Umfang und die Art der veröffentlichten Informationen auswirken. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche praktische Relevanz die einzelnen Instrumente haben.
Das Verkäufer-Umwandlungsmodell nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz (UntStFG), in: Steuern und Bilanzen 2002, S. 582 - 592
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, ob es sich aus steuerlicher Sicht empfiehlt, vor der Veräußerung der Beteiligung die Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft umzuwandeln. Im Gegensatz zum Umwandlungsmodell wird der Rechtsformwechsel nicht vom Käufer vorgenommen, sondern vom Verkäufer. Die Vorteilhaftigkeit des Verkäufer-Umwandlungsmodells hängt von mehreren Einflussfaktoren ab. Die Analysen zeigen, dass das Verkäufer-Umwandlungsmodell sich dann als Akquisitionsmodell eignet, wenn eine natürliche Person die Anteile bei Gründung der Kapitalgesellschaft übernommen hat und sie den halben Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG in Anspruch nehmen kann. Das Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz führt zwar zu einer Mehrbelastung des Verkäufer-Umwandlungsmodells, es hebt aber in dieser Situation seine Vorteilhaftigkeit nicht auf. Im Erwerberfall sowie für körperschaftsteuerpflichtige Veräußerer ist das Verkäufer-Umwandlungsmodell dagegen nicht zu empfehlen.
Gewerbesteuerbelastung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften nach der Unternehmenssteuerreform, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2001, S. 477 - 482
Abstract
BeschreibungEines der Hauptziele der Unternehmenssteuerreform (Steuersenkungsgesetz) besteht darin, die Belastung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit Gewerbesteuer zu neutralisieren. Instrument zur Gleichstellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb mit den anderen Einkunftsarten ist die Steuerermäßigung nach § 35 EStG. In dem Beitrag wird gezeigt, dass aufgrund der dreifachen Begrenzung dieser Steuerermäßigung in zahlreichen Fällen die Gewerbesteuer nicht vollständig kompensiert wird.
Gedanken zur Zukunft des Maßgeblichkeitsprinzips, in: Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 2001, S. 151 - 154
Abstract
BeschreibungDie Internationalisierung der (handelsrechtlichen) Rechnungslegung, die zunehmende Zahl an gesetzlichen Regelungen zu Einzelfragen der steuerlichen Gewinnermittlung sowie die Rechtspre-chung des Bundesfinanzhofs haben eine kontroverse Diskussion um die Zukunft des Maßgeblichkeitsprinzips ausgelöst. Nach einer Beurteilung der Argumente, die üblicherweise zugunsten des Maßgeblichkeitsprinzips angeführt werden, wird auf die Probleme der umgekehrten Maßgeblichkeit sowie die Auswirkungen der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze eingegangen. Das Ergebnis ist, dass das Maßgeblichkeitsprinzip keine Zukunft mehr hat. Deshalb wird aufgezeigt, wie die steuerliche Gewinnermittlung nach Aufgabe des Maßgeblichkeitsprinzips aussehen könnte und welche Rückwirkungen sich hieraus für die handelsrechtliche Rechnungslegung ergeben könnten.
Verhältnis zwischen Sonderbetriebsvermögen und eigenem Betriebsvermögen bei Schwesterpersonengesellschaften, Methodische Grundlagen und Hinweise zur Steuerplanung, in: Schachtschneider, K.A./Piper, H./Hübsch, M. (Hrsg.), Transport - Wirtschaft - Recht, Gedächtnisschrift für Johann Georg Helm, Berlin 2001, S. 609 - 630
Abstract
BeschreibungDas bei Personengesellschaften bestehende Spannungsfeld zwischen Einheit der Gesellschaft und Vielheit der Gesellschafter ist auch in der höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung erkennbar. Die Diskussion um die steuerrechtliche Einordnung von Personengesellschaften hat die Frage aufgeworfen, wie die Leistungsbeziehungen zwischen zwei Personengesellschaften zu behandeln sind, an der zumindest zum Teil die gleichen Personen beteiligt sind (Schwesterpersonengesellschaften). In dem Beitrag wird im ersten Schritt die derzeit geltende Rechtslage daraufhin untersucht, wie sie sich in das Konzept der Besteuerung von Personengesellschaften einordnen lässt und wie sich die zivilrechtlichen Unterschiede zwischen Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG), zwischen Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GdbR) sowie Bruchteilsgemeinschaften steuerlich auswirken (methodische Fragestellung). Im zweiten Schritt werden die Steuervorteile vorgestellt, die sich durch das Nebeneinander von zwei (Schwester-)Personengesellschaften erzielen lassen bzw. welche steuerlichen Mehrbelastungen damit verbunden sind (steuerplanerischer Aspekt).
Auslandsvertrieb: Gestaltungsempfehlungen aus steuerlicher Sicht, in: Recht der Internationalen Wirtschaft 2001, S. 321 - 328
Abstract
BeschreibungDurch die Einschaltung eines ausländischen Vertriebstochterunternehmens lassen sich im Vergleich zum Vertriebsmodell Direktgeschäft steuerliche Vorteile erzielen, sofern die Besteuerung von im Ausland erzielten Gewinnen niedriger ist als die inländische Steuerbelastung. Beim Eigenhändlermodell können die Steuersatzvorteile noch stärker genutzt werden als beim Kommissionärmodell. Dem Steuersatzvorteil des Eigenhändlermodells steht allerdings ein negativer Zeiteffekt gegenüber, da die Lieferung der Produkte an die ausländische Vertriebsgesellschaft als Realisationstatbestand gilt. In dem Beitrag wird untersucht, wie ein inländischer Hersteller seinen Auslands-vertrieb gestalten sollte, wenn das Ziel der Steuerminimierung im Vordergrund steht. Die Empfehlungen hängen davon ab, in welcher Rechtsform der inländische Hersteller sein Unternehmen führt, wie hoch die Besteuerung von ausländischen Einkünften ist und wie sich der Gesamtgewinn auf die Produktions-, Absatz- und Vertriebsfunktion verteilt.
Aktuelle Entwicklungen bei der Steuerbilanzpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in der Wohnungs- und Bauwirtschaft, in: Teichmann, U./ Wolff, J. (Hrsg.), Das Haus im Griff, Berlin 2001, S. 363 - 416
Abstract
BeschreibungNach einem Überblick über die Strategie der Steuerbilanzpolitik sowie einer Zusammenstellung der zur Zeit wichtigsten Instrumente der Steuerbilanzpolitik wird verdeutlicht, welche Auswirkungen sich auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss ergeben, wenn der Maßgeblichkeitsgrundsatz immer mehr zurückgedrängt wird, m.a.W. wenn handels- und steuerrechtliche Gewinnermittlung immer mehr auseinander fallen. Im Anschluss wird ausführlich auf einige ausgewählte Instrumente eingegangen, bei denen sich in letzter Zeit die Rechtslage geändert hat oder die in der steuerbi-lanziellen Diskussion kontrovers diskutiert werden: Gewinnrealisierung bei langfristiger Fertigung sowie Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Arbeitsgemeinschaften. Des Weiteren wird begrün-det, weshalb durch die Unternehmenssteuerreform die Bedeutung der beiden Instrumente der Steuerbilanzpolitik Organschaft sowie Gewinnverwendungsentscheidung zugenommen hat.
Betriebswirtschaftliche Beratung im Insolvenzplanverfahren - Eine Aufgabe für den Steuerberater, in: Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 2000, S. 262 - 263
Verschmelzung oder Anteilstausch?, in: Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 2001, S. 291 - 295, zusammen mit C. Ruhwinkel
Abstract
BeschreibungDie Fusion von Kapitalgesellschaften kann entweder durch Verschmelzung oder durch Anteilstausch erfolgen. Wirtschaftlich führen Verschmelzung und Anteilstausch zum gleichen Ergebnis. In dem Beitrag werden die ertragsteuerlichen Folgen einer Verschmelzung von unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaften sowie die des Anteilstauschs anhand eines konkreten Fallbeispiels miteinander verglichen.
Auswirkungen des Karlsruher Entwurfs zur Reform des EStG auf die Steuerbilanz, in: Steuern und Bilanzen 2001, S. 904 - 914
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird der von einer privaten Arbeitsgruppe erarbeitete Karlsruher Entwurf daraufhin analysiert, welche Änderungen sich im Rahmen der Einkommensermittlung für Steuerpflichtige ergeben, die ihren Gewinn durch einen Betriebsvermögensvergleich nach § 5 Abs. 1 EStG ermitteln. Die Untersuchungen zeigen, dass zum einen im Vergleich zum geltenden Recht die Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlicher Regelung größer werden. Die in dem Karlsruher Entwurf enthaltenen umfangreichen speziellen steuerlichen Regelungen führen insgesamt betrachtet dazu, dass es zwischen Einkunftsermittlung durch einen Betriebsvermögensvergleich und einer Einnahmen-Ausgabenrechnung zu einer weitgehenden Übereinstimmung kommt. Die Abweichungen beschränken sich im Kern auf die Aktivierung von Wirtschaftsgütern des Umlaufvermögens (einschließlich des Ausweises von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie die Passivierung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten.
Veräußerung von Kapitalgesellschaften aus steuerlicher Sicht - share deal oder asset deal?, in: Steuer und Wirtschaft 2001, S. 293 - 307
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird diskutiert, ob es sich nach Inkrafttreten des Steuersenkungsgesetzes aus steuerlicher Sicht empfiehlt, den Verkauf einer Kapitalgesellschaft als asset deal oder als share deal abzuwickeln. Nicht untersucht wird, wie die Besteuerung den Unternehmenswert beeinflusst. Ob der Verkauf der Kapitalgesellschaft über einen share deal oder über einen asset deal abzuwickeln ist, hängt aus steuerlicher Sicht im Wesentlichen von drei Einflussfaktoren ab: (1) Status der Anteile auf Seiten des Veräußerers, (2) für den Veräußerer und den Käufer geltende Steuersätze sowie (3) Zeitraum, über den sich auf Ebene des Käufers die stillen Reserven auflösen bzw. der im Kaufpreis mitvergütete Geschäftswert abgeschrieben werden kann. Auch wenn sich keine allgemein verbindliche Vorteilhaftigkeitsaussage treffen lässt, so ist dennoch festzustellen, dass sich in der Mehrzahl der Fälle ein share deal günstiger darstellt als ein asset deal.
Private Vermögensverwaltung über eine GmbH?, in: Betriebs-Berater 2001, S. 2297 - 2304
Abstract
BeschreibungAufgrund der deutlichen Senkung des Körperschaftsteuersatzes im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes wurde häufig empfohlen, dass Steuerpflichtige, die ein umfangreiches Privatvermögen besitzen, dieses über eine GmbH verwalten sollen. Bei der Entscheidung zwischen einer direkten Vermögensanlage und einer mittelbaren Vermögensanlage über eine Kapitalgesellschaft (Vermögensverwaltungs-GmbH) dürfen aber nicht nur die bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer geltenden Steuersätze miteinander verglichen werden, vielmehr müssen weitere Einflussfaktoren mit in die Betrachtung einbezogen werden: Gewerbesteuer, Auswirkungen bei Ausschüttung der Erträge an den Anteilseigner der Vermögensverwaltungs-GmbH, Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, Zuschlagsteuern zur Einkommen- und Körperschaftsteuer (Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) sowie unentgeltliche Übertragung des Vermögens bzw. des Gesellschaftsanteils zwischen Familienangehörigen durch Schenkung oder im Erbfall. Die Analysen zei-gen, dass es sich in der Mehrzahl der Fälle nicht anbietet, die private Vermögensverwaltung über eine zwischengeschaltete Kapitalgesellschaft abzuwickeln.
Einfluss der Unternehmenssteuerreform auf die Vorteilhaftigkeit von Sachinvestitionen, in: Der Betrieb 2000, S. 2541 - 2545
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird mittels finanzmathematischer Berechnungen untersucht, wie die Vorteile aus der Senkung des Körperschaftsteuersatzes und die Nachteile aus den Verschlechterungen der Abschreibungsbedingungen (Einschränkung der degressiven Abschreibung, Verlängerung der Abschreibungsdauer nach Überarbeitung der AfA-Tabellen) in einer Gesamtbetrachtung wirken. Als Ergebnis ist festzustellen, daß bei Investitionen mit konstanten oder im Zeitablauf steigenden Einzahlungsüberschüssen dem Investor nach der Unternehmenssteuerreform mehr finanzielle Mittel verbleiben als bei einer Investition, die dem bis zum Jahr 2000 geltenden Steuerrecht unterworfen ist (absolute Betrachtung). Aufgrund der Verschlechterung der Abschreibungsbedingungen geht allerdings im Vergleich zu Finanzanlagen die Vorteilhaftigkeit zurück, dennoch verbleiben Sachinvestitionen gegenüber Finanzanlagen, die vor Steuern die gleiche Rendite aufweisen, auch nach der Unternehmenssteuerreform die finanziell bessere Alternative (relative Betrachtung).
Der Einfluss der Steuerreform auf die Finanzierung von deutschen Kapitalgesellschaften, in: Betriebs-Berater 2000, S. 2441 - 2450
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, wie sich der durch die Unternehmenssteuerreform vollzogene Wechsel des Körperschaftsteuersystems auf Finanzierungentscheidungen von deutschen Kapitalgesellschaften auswirkt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Eigen- oder Fremdfinanzierung aus steuerlicher Sicht geringer belastet wird. Für diese Finanzierungsentscheidung ist nicht nur das Körperschaftsteuersystem bedeutsam, vielmehr ergeben sich auch aus der Gewerbesteuer (zum Teil ausschlaggebende) Verzerrungen. Die Untersuchungen verdeutlichen, daß für die Ableitung einer Empfehlung zahlreiche Fallunterscheidungen notwendig sind. Auch wenn sich keine für jeden Einzelfall gültige Vorteilhaftigkeitsaussage treffen läßt, zeigt sich, dass die Fälle überwiegen, in denen die Fremdfinanzierung gegenüber der Eigenfinanzierung die aus steuerlicher Sicht vorteilhaftere Alternative ist.
Ertragsbesteuerung des Electronic Commerce, in: Scheffler, W./Voigt, K.-I. (Hrsg.), Entwicklungsperspektiven im Electronic Business, Grundlagen - Strukturen - Anwendungsfelder, Wiesbaden 2000, S. 277 - 302
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird im ersten Schritt analysiert, ob bzw. in welchem Umfang ein Unternehmen, das seinen Sitz in einem Industriestaat hat, mit dem die Bundesrepublik Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, in Deutschland Ertragsteuern zu zahlen hat, wenn es über das Internet Standardsoftware an einen inländischen Abnehmer liefert. Im zweiten Schritt wird ein deutsches Unternehmen betrachtet, das den Vertrieb von Standardsoftware bislang von Deutschland aus betrieben hat und nunmehr das Internet als Vertriebsweg nutzt. Im dritten Schritt werden die (negativen) Auswirkungen auf das inländische Steueraufkommen aufgezeigt.
Steuerlich zweckmäßige Ausübung des Wahlrechts (Anrechnung, Abzug, Pauschalierung) zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung bei Gewinnen aus einer ausländischen Betriebsstätte, in: Grotherr, S. (Hrsg.), Handbuch der internationalen Steuerplanung, Herne/Berlin 2000, S. 107 - 128
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden Anhaltspunkte vorgestellt, in welcher Weise das Wahlrecht auszuüben ist, das bei positiven Einkünften aus einer in einem Nicht-DBA- Staat belegenen Betriebsstätte im Rahmen der inländischen Besteuerung besteht. Die finanziellen Auswirkungen der drei Methoden zur Vermeidung einer internationalen Doppelbesteuerung (Anrechnung, Abzug oder Pauschalierung) auf die inländische Steuerbelastung werden mit Hilfe von Belastungsformeln analysiert. Aufgrund der unterschiedlichen Tarifstruktur im Bereich der Einkommen- und Körperschaftsteuer ist für die Empfehlungen zur Ausübung des Wahlrechts zwischen Kapitalgesellschaften und natürlichen Personen zu differenzieren. Im Bereich der Körperschaftsteuer ist zusätzlich danach zu unterscheiden, ob das inländische Stammhaus die Betriebsstättengewinne thesauriert oder an ihre Anteilseigner ausschüttet.
Der Steuerberater als Insolvenzberater, in: Deutsches Steuerrecht 2000, S. 1277 - 1284, zusammen mit P.-C. Beigel
gekürzt auch erschienen in Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 2000, S. 262 - 263 (siehe Nr. 44)
Abstract
BeschreibungAus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Insolvenzplan nach § 217 - § 269 InsO das zentrale Element des neuen Insolvenzrechts. In dem Beitrag wird den Angehörigen des steuerberatenden Berufs verdeutlicht, daß die Beratung von finanziell angeschlagenen Unternehmen und speziell die Unterstützung bei der Erstellung eines Insolvenzplans ein attraktives Geschäftsfeld darstellt. Nach einem knappen Überblick über die verschiedenen Formen von Insolvenzplänen und der dabei zu erfüllenden Aufgaben wird der Markt der Insolvenzberatung und die Rolle des Steuerberaters untersucht. Zusätzlich wird skizziert, wie der Steuerberater bei der Aufstellung eines Insolvenzplans durch eine entsprechende Software unterstützt werden kann.
Überführung von Wirtschaftsgütern zwischen inländischem Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte, in: Recht der Internationalen Wirtschaft 2000, S. 569 - 577
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird begründet, daß bei der Überführung eines Wirtschaftsguts zwischen einem inländischen Stammhaus und einer ausländischen Betriebsstätte die entstandenen Wertsteigerungen auch dann durch die Ausgleichspostentechnik auf die beiden Staaten zu verteilen sind, wenn die internationale Doppelbesteuerung durch die Anrechnungsmethode vermieden wird. Demgegenüber geht die Finanzverwaltung in diesem Fall von einer Buchwertfortführung aus. Bei dieser Vorgehensweise bleiben jedoch die Auswirkungen auf die Gewerbesteuer sowie den Anrechnungshöchstbetrag im Rahmen der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer unberücksichtigt.
Steuerberatung und Reform des Steuersystems aus betriebswirtschaftlicher Sicht, Vortrag anlässlich der DATEV Open goes EXPO 2000, Mission Zukunft, Neues Denken. Neue Dimension. Neue Ziele
Abstract
BeschreibungIn diesem Vortrag anläßlich der DATEV Open goes EXPO 2000 werden die Auswirkungen der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit auf die Besteuerung skizziert. Im Anschluß werden einige Gedanken vorgestellt, wie ein Steuerrecht aussehen könnte, das nicht völlig unsystematisch ist, und das gleichzeitig den sich aus der Internationalisierung ergebenden Anforderungen Rechnung trägt.
Verbreiterung der Bemessungsgrundlage: Was bleibt von Rückstellungen in der Steuerbilanz, in: Steuern und Bilanzen 2000, S. 489 - 494 und S. 541 - 548
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden die gesetzlichen Entwicklungen des Bilanzsteuerrechts im Bereich der Rückstellungen vorgestellt und daraufhin zu untersucht, welche Auswirkungen sich hieraus auf die Reichweite des Maßgeblichkeitsprinzips ergeben. Betrachtungsgegenstand bilden die Gesetzesänderungen, die seit dem Inkrafttreten des Bilanzrichtliniengesetzes vorgenommen wurden. Die Analysen werden in erster Linie aus Sicht der Steuerbilanz durchgeführt. Geprüft wird, inwieweit eine Vereinbarkeit mit den (nationalen) Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung gegeben ist. Im Teil A wird der Ansatz von Rückstellungen betrachtet, im Teil B wird auf die Bewertung von Rückstellungen eingegangen.
Leasing nach dem Eurowings-Urteil des Europäischen Gerichtshofs und vor der Unternehmenssteuerreform, in: Der Betrieb 2000, S. 735 - 738
Abstract
BeschreibungDer EuGH hat im Eurowings-Urteil die 50%ige Hinzurechnung von Leasingraten, die an einen ausländischen Leasinggeber gezahlt werden, als Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU beurteilt, da bei einem inländischen Leasinggeber keine Hinzurechnung erfolgt. In dem Beitrag wird untersucht, wie die gewerbesteuerlichen Korrekturvorschriften für Miet- und Pachtzinsen (§ 8 Nr. 7, § 9 Nr. 4 GewStG) auszugestalten sind, damit zum einen in- und ausländische Leasinggeber sowie zum anderen Leasing und der Kreditkauf gleich behandelt werden.
Herausforderung Steuern und Prüfung, Editorial, in: Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 1999, S. 301
Abstract
BeschreibungIn diesem Editorial werden einige Entwicklungen der Anforderungen an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer skizziert.
Vorteilhaftigkeit der Überlassung eines Firmenfahrzeugs an einen Arbeitnehmer zur privaten Nutzung, in: Steuern und Bilanzen 1999, S. 1127 - 1132, zusammen mit T. Edinger
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die Faktoren herausgearbeitet, von denen die finanzielle Vorteilhaftigkeit der Gestellung eines Firmenfahrzeugs an einen Arbeitnehmer zur privaten Nutzung abhängt. Durch zahlreiche Variationsrechnungen wird analysiert, in welchen Situationen sich die Alternative "Gehaltsverzicht und Gestellung eines betrieblichen Fahrzeugs" besonders anbietet. Die Untersuchungen unterteilen sich in Art der Nutzung des Fahrzeugs, Höhe der Steuerbelastung und der Sozialversicherungsbeiträge sowie Höhe der mit der Nutzung des Fahrzeugs zusammenhängenden Aufwendungen.
Gehaltserhöhungen durch Minderung der Personalkosten - Kfz-Gestellung als steuerliches Gestaltungsinstrument, in: Steuern und Bilanzen 1999, S. 1013 - 1021, zusammen mit T. Edinger
Abstract
BeschreibungDas Entgelt für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers muß nicht ausschließlich in regelmäßig gewährten Gehaltszahlungen bestehen. Die Entlohnung läßt sich vielmehr in die laufende Vergütung (Barlohn) und in Zusatzleistungen aufspalten. Dies bietet sich insbesondere deshalb an, weil sich für die Zusatzleistungen zum Teil steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile ergeben, die sich in Bemessungsgrundlageneffekte (z.B. Freibeträge, Freigrenzen, pauschalierte Ermittlung der Höhe der Einnahmen), Steuersatzeffekte (wie Pauschalierung der Lohnsteuer) und Zeiteffekte (Verlagerung der Steuerpflicht in spätere Jahre) einteilen lassen. Diese Vorteile stehen zwar überwiegend Arbeitnehmern zu. Sofern sich aber die Arbeitnehmer bei ihren Lohnforderungen an dem nach Abzug der Ertragsteuern und der Sozialversicherungsbeiträge verbleibenden Nettoeinkommen orientieren, können sich über einen Austausch von Barlohn in Zusatzleistungen für den Arbeitgeber positive Rückwirkungen ergeben. In dem Beitrag wird demonstriert, wie sich dieser als Arbitrage gegen das Steuer- und Sozialversicherungsrecht bezeichnete Grundgedanke für die Überlassung eines betrieblichen Fahrzeugs durch den Arbeitgeber für private Zwecke des Arbeitnehmers nutzen läßt.
Steuerliche Vorteile eines Belgischen Coordination Centers, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1999, S. 474 - 480, zusammen mit M. Henning
Abstract
BeschreibungDurch die Einbindung eines Coordination Centers mit Sitz in Belgien (BCC) in den Konzernaufbau soll das zwischen den verschiedenen Staaten bestehende Steuergefälle genutzt werden. Bei einem BCC resultieren die steuerlichen Vorteile weniger aus der unterschiedlichen Höhe der Steuersätze. Die steuerlichen Vorteile eines BCC ergeben sich vielmehr aus einem Bemessungsgrundlageneffekt: Der belgischen Körperschaftsteuer unterliegt ein fiktiver Gewinn, der sich aus einem pauschalen Gewinnaufschlag auf die angefallenen Kosten errechnet. Die Differenz zwischen dem tatsächlich entstandenen Gewinn und der pauschalen (gemessen am wirtschaftlichen Ergebnis: niedrigeren) Bemessungsgrundlage kann in Belgien steuerfrei vereinnahmt werden. In dem Beitrag wird untersucht, welche steuerlichen Vorteile sich hieraus für ein Unternehmen ergeben, dessen Konzernspitze sich in Deutschland befindet.
Steuerplanung durch Auslagerung der Forschung und Entwicklung auf eine Auslandsgesellschaft, in: Kleineidam, H.-J. (Hrsg.), Unternehmenspolitik und Internationale Besteuerung, Festschrift für Lutz Fischer zum 60. Geburtstag, Berlin 1999, S. 857 - 877, zusammen mit C. Kusch
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird untersucht, welche steuerlichen Effekte eintreten, wenn ein Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf einen ausländischen Unternehmensteil ausgelagert, aber die Ergebnisse der Forschung und Entwicklung weiterhin im Inland verwertet. Als Alternativen für die vertragliche Abwicklung des konzerninternen Leistungsaustauschs zwischen der ausländischen Forschungsgesellschaft und dem inländischen Mutterunternehmen stehen prinzipiell Dienstverträge, Lizenzverträge mit laufender Vergütung, Lizenzverträge mit Einmalentgelt, Kaufverträge und Werkverträge zur Verfügung. Bei der Ableitung der aus Sicht des Gesamtkonzerns zu empfehlenden Vertragsalternative werden nicht nur deren steuerlichen Vor- und Nachteile analysiert, sondern zusätzlich die Verteilung der wirtschaftlichen Risiken zwischen den beiden Vertragspartnern sowie die Höhe des Verrechnungspreises mit einbezogen.
Schwerpunktstudium Steuern und Prüfung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, in: Steuer und Studium 1998, S. 389 - 394, zusammen mit V.H. Peemöller, W. Reiß
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird ein Überblick über das Schwerpunktstudium Steuern und Prüfung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie das Lehrangebot des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Prüfungswesen (Volker H. Peemöller), des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre (Wolfram Scheffler) sowie des Lehrstuhls für Deutsches und Internationales Steuerrecht, Finanz- und Haushaltsrecht (Wolfram Reiß) gegeben.
Entwicklungsstand der Modelldiskussion im Bereich der Steuerbilanzpolitik, in: Freidank, C.-Chr. (Hrsg.), Rechnungslegungspolitik, Eine Bestandsaufnahme aus handels- und steuerrechtlicher Sicht, Berlin/Heidelberg/New York 1998, S. 407 - 448
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden die wichtigsten Modelle der Steuerbilanzpolitik vorgestellt. Aus den Zeit-, Bemessungsgrundlagen- und Steuersatzeffekten werden die Leitlinien für die Steuerbilanzpolitik abgeleitet. Nach einem kurzen Überblick über die qualitativ orientierten Ansätze der Steuerbilanzpolitik werden die steuerlich orientierten quantitativen Modellansätze dargestellt und ausführlich beurteilt. Nachdem begründet wurde, daß diese entweder nicht notwendig sind oder sich aus methodischen Gründen nicht umsetzen lassen, werden die sich aus diesem Befund für die Steuerbilanzpolitik ergebenden Konsequenzen vorgestellt.
Verluste aus grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit - Konzeption der EU zur Verrechnung von Auslandsverlusten, in: Die Betriebswirtschaft 1996, S. 589 - 605
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird aufgezeigt, daß es bei der Verrechnung von im Ausland entstandenen Verlusten im geltenden Recht erhebliche Beschränkungen gibt. Diese sollen durch die im Entwurf vorliegende Auslandsverlust-Richtlinie aufgehoben werden. Nach einer Darstellung des Inhalts dieser Richtlinie und einem Vergleich mit dem derzeitigen deutschen Außensteuerrecht ist erkennbar, inwieweit sich bei einer Umsetzung die Rahmenbedingungen für die international tätigen Unternehmen verbessern. Zusätzlich zu diesem aus praktischer Sicht relevanten Aspekt wird aus steuersystematischer Sicht untersucht, inwieweit die Vorschläge der EU mit den Konzepten zur Besteuerung der grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit vereinbar sind.
Steuerfreistellung von Auslandsinvestitionen, in: Jacobs, O.H./Spengel, C. (Hrsg.), Aspekte der Unternehmensbesteuerung in Europa, Baden-Baden 1996, S. 155 - 182
Abstract
BeschreibungVon deutschen Unternehmen wird häufig gefordert, Auslandsinvestitionen von der inländischen Besteuerung auszuklammern. In dem Beitrag wird ausgeführt, daß sich für die Überlegenheit der Freistellungsmethode gegenüber der Anrechnungsmethode nur schwer eine methodische Begründung finden läßt und daß die häufig angeführten Plausibilitätsüberlegungen für eine Freistellung mehrere Fragen offen lassen. Darüber hinaus wird aufgezeigt, daß eine konsequente Umsetzung der Freistellungsmethode eine erhebliche Reform der Besteuerung von international tätigen Unternehmen erfordern würde. Einige der damit verbundenen Auswirkungen sind vermutlich auch von den Befürwortern einer kapitalimportneutralen Besteuerung nicht erwünscht.
Ausländische Einkünfte innerhalb des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahrens, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1996, S. 119 - 126
Abstract
BeschreibungBei einer Ausschüttung von Gewinnen, die eine Kapitalgesellschaft im Ausland erzielt hat, an einkommensteuerpflichtige Anteilseigner kommt es zu einer mit den Zielen des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahrens nicht vereinbaren Doppelbelastung: Zusätzlich zu den von der Kapitalgesellschaft im Ausland gezahlten Steuern fällt auf Ebene der inländischen Anteilseigner Einkommensteuer an. In dem Beitrag wird anhand von konkreten Zahlenbeispielen gezeigt, daß auch nach einer mehrfachen Änderung des Körperschaftsteuergesetzes die Benachteiligung von ausländischen Einkünften innerhalb des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahrens weiterhin besteht.
Kapitalzusagen als Reaktion auf die Anpassungsverpflichtung für betriebliche Versorgungsrenten?, in: Elschen, R./Siegel, T./Wagner, F.W. (Hrsg.), Unternehmenstheorie und Besteuerung, Festschrift zum 60. Geburtstag von Dieter Schneider, Wiesbaden 1995, S. 549 - 583
Abstract
BeschreibungArbeitgeber empfinden die Verpflichtung, betriebliche Versorgungsrenten entsprechend der allgemeinen Kaufkraftentwicklung zu erhöhen (§ 16 BetrAVG), als starke Belastung. In dem Beitrag wird gezeigt, daß es sich aufgrund der erheblichen steuerlichen Vorteile von Rentenleistungen für den Arbeitnehmer nicht empfiehlt, anstelle von (lebenslänglichen) Rentenleistungen in dem Leistungsplan der betrieblichen Altersversorgung (einmalige) Kapitalzusagen vorzusehen, vielmehr sollte zur Entlastung der Arbeitgeber eher das Rentenniveau geringfügig gesenkt werden. Dieser Vorschlag ist ein Beispiel dafür, wie von den steuerlichen Vorteilen auf Seiten eines Vertragspartners (Besteuerung beim Arbeitnehmer) auch der andere Vertragspartner (Minderung der Höhe der Versorgungszusage durch den Arbeitgeber) profitieren kann.
Grenzüberschreitendes Leasing als Instrument der konzerninternen Außenfinanzierung, in: Internationales Steuerrecht 1993, S. 490 - 496 und S. 538 - 543
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird auf der Grundlage eines EDV-gestützten, mehrperiodigen Berechnungsschemas diskutiert, ob der Abschluß eines Leasingvertrags zwischen einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft und einem inländischen Mutterunternehmen einer Eigenfinanzierung oder einem Gesellschafterdarlehen vorzuziehen ist. Die quantitativen Analysen zeigen, daß die häufig dem konzerninternen Leasing zugeschriebenen Vorteile nicht bestehen. Dies gilt auch in den Situationen, in denen aufgrund von in den einzelnen Staaten voneinander abweichenden Zurechnungskriterien eine zweifache Abschreibungsverrechnung möglich ist (double dip).
Einfluss der betrieblichen Altersversorgung auf die Jahresabschlussanalyse, in: Die Wirtschaftsprüfung 1993, S. 461 - 472
Abstract
BeschreibungÜblicherweise werden die Veränderungen der Pensionsrückstellungen in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung als Personalaufwand verbucht. Aufbauend auf einer exakten versicherungsmathematischen Analyse wird gezeigt, daß diese Vorgehensweise zu einer Beeinträchtigung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses führt. Es wird begründet, daß die Aufteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in einen Jahresbetrag, einen Zinsanteil und eine Risikokomponente den Einblick in die Ertragslage des Unternehmens verbessert.
Betriebswirtschaftliche Analyse des Wahlrechts zwischen Anrechnung und Abzug ausländischer Steuern nach dem Steueränderungsgesetz 1992, in: Der Betrieb 1993, S. 845 - 851
Abstract
BeschreibungAufbauend auf einer Darstellung der finanziellen Auswirkungen der Rechtsvorschriften werden Empfehlungen vorgestellt, wie der Steuerpflichtige das Wahlrecht zwischen den beiden Methoden zur Vermeidung einer internationalen Doppelbesteuerung ausüben soll. Die mit Hilfe von Formeln entwickelten Ergebnisse werden in praxisnaher Form aufbereitet.
Einfluß der Besteuerung auf die Finanzierungspolitik eines internationalen Konzerns, in: Internationales Steuerrecht 1992, S. 118 - 125
Abstract
BeschreibungAnhand des Beispiels eines niederländischen Tochterunternehmens werden unter Berücksichtigung der verschiedenen Einflußgrößen Hinweise zur Form der Finanzierung einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft vorgestellt. Die betriebswirtschaftlichen Analysen werden durch steuerrechtliche Überlegungen ergänzt, indem die Grenzen der Steuerplanung durch die Anerkennungsprüfung der Finanzverwaltung diskutiert werden.
Stichwörter Unternehmensbewertung, Wirtschaftsgut, in: Chmielewicz, K./Schweitzer, M. (Hrsg.), Handwörterbuch des Rechnungswesens, 3. Auflage, Stuttgart 1992, Sp. 1977 - 1988, Sp. 2187 - 2197, zusammen mit O.H. Jacobs
Abstract
BeschreibungIn den beiden Beiträgen werden einerseits die Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung (Funktionen, Prinzipien, Verfahren) und andererseits die wesentlichen Merkmale eines Wirtschaftsguts (Begriff, Formen, Erfassung im Rechnungswesen) aus betriebswirtschaftlicher Sicht erläutert.
Verkehr- und Verbrauchsteuern im Überblick, in: Steuer und Studium 1992, S. 293 - 300 und S. 323 - 329
Abstract
BeschreibungDer Beitrag ergänzt die Vorlesung zu den Steuerarten, indem die wichtigsten Verkehr- und Verbrauchsteuern nach einem einheitlichen Gliederungskonzept vorgestellt werden. Auf den Einfluss der Harmonisierung der indirekten Steuern auf europäischer Ebene wird gleichfalls eingegangen.
Leasing betriebswirtschaftlich sinnvoll?, Eine kritische Analyse der Argumente zugunsten des Leasing, in: technologie & management 1992, S. 50 - 54, zusammen mit G. Hiller
Abstract
BeschreibungIn dem Diskussionsbeitrag werden die (tatsächlichen oder vermeintlichen) Vorteile des Leasings aus betriebswirtschaftlicher Sicht untersucht. Betrachtet werden sowohl die quantifizierbaren als auch die qualitativen Einflußfaktoren.
Grundsätze zur Bewältigung von komplexen betrieblichen Entscheidungen, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1992, S. 241 - 246
Abstract
BeschreibungDer Beitrag gibt in Kurzform die wichtigsten Ergebnisse der Habilitationsschrift wieder. Die entscheidungstheoretischen Grundlagen werden in dem Aufsatz vorgestellt, die Übertragung auf einen konkreten Anwendungsfall erfolgt in der Fallstudie.
Steuerplanung bei Verlusten einer ausländischen Betriebsstätte, in: Deutsches Steuerrecht 1992, S. 193 - 200, zusammen mit B. Zuber
Abstract
BeschreibungBei der Verrechnung von Verlusten einer ausländischen Betriebsstätte im Rahmen der inländischen Besteuerung bestehen mit dem (negativen) Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG und der Nachversteuerungsmethode nach § 2a Abs. 3, 4 EStG zwei Möglichkeiten. Nach einer verbalen Beschreibung der Rechtsgrundlagen werden mit Hilfe von EDV-gestützten Variationsrechnungen und abgestimmt auf verschiedene Datenkonstellationen Gestaltungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis vorgestellt.
Grundzüge der Besteuerung von inländischen Konzernen, in: Die Betriebswirtschaft 1991, S. 701 - 717
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird darauf eingegangen, welche Konsequenzen sich aus dem Fehlen einer eigenständigen Konzernbesteuerung ergeben und in welchem Umfang daraus resultierende Doppel- und Mehrfachbelastungen beseitigt werden. Die Besteuerungsregeln (Organschaft, Schachtelprivileg) werden anhand der Zielsetzung der Unternehmensbesteuerung beurteilt. Vorgeschlagen werden insbesondere ein Organschaftskonzept, das der Zurechnungstheorie folgt, und eine Zwischengewinneliminierung bei konzerninternen Lieferungen.
Die Erfassung der betrieblichen Altersversorgung in der Kostenrechnung, dargestellt am Beispiel von unmittelbaren Versorgungszusagen, in: Kostenrechnungspraxis 1991, S. 241 - 248
Abstract
BeschreibungAls Kosten der betrieblichen Altersversorgung übernehmen viele Unternehmen die in der Finanzbuchhaltung verbuchten Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen. Diese Art der Kostenerfassung widerspricht dem wirtschaftlichen Charakter einer Direktzusage. In dem Beitrag werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Überlegungen und den Zielen der Kostenrechnung Grundsätze entwickelt, nach denen der Umfang der Pensionskosten zu bestimmen ist und nach denen sie zu bewerten sind.
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer als internationale Managementberater, in: Wacker, W.H. (Hrsg.), Internationale Management-Beratung, Tagungsband zur Fachtagung der wissenschaftlichen Kommission INTERNATIONALES MANAGEMENT im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V., Berlin 1991, S. 125 - 146
Abstract
BeschreibungIn der schriftlichen Fassung eines Vortrags vor der wissenschaftlichen Kommission "Internationales Management" im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft in Göttingen wird aufgezeigt, welchen Beitrag Steuerberater und Wirtschaftsprüfer als Managementberater leisten können. Die vorgestellten Grundsätze werden allgemein und anhand von konkreten Beispielen verdeutlicht. Abschließend wird ausgeführt, welche Konsequenzen sich für die Geschäftspolitik internationaler Beratungsunternehmen und die universitäre Ausbildung ergeben.
Beurteilung von Einzelinvestitionen unter Einbezug der Besteuerung, in: Das Wirtschaftsstudium 1991, S. 449 - 455 und S. 473
Abstract
BeschreibungDie Kapitalwertmethode wird mit der Vermögensendwertmethode verglichen. Es werden die für Partialentscheidungen heranzuziehende Gewinndefinition beschrieben und die ökonomischen Aussagen der beiden Vorteilhaftigkeitsgrößen erläutert. Hierauf baut die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile dieser dynamischen Investitionsrechnungsverfahren auf.
Die Verrechnungspreisgestaltung bei international tätigen Unternehmen, - dargestellt am Beispiel der Kostenumlage für verwaltungsbezogene Dienstleistungen -, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung 1991, S. 471 - 489
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird verdeutlicht, daß Verrechnungspreise kein beliebiges Instrument für Gewinnverlagerungen sind. Es wird gezeigt, wie sich aus den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften und mit Hilfe von betriebswirtschaftlichen Grundsätzen in ausreichendem Umfang Anhaltspunkte zur Beurteilung der Angemessenheit von Verrechnungspreisen ableiten lassen. Die Überlegungen beziehen sich in erster Linie auf verwaltungsbezogene Dienstleistungen, die von einer Konzernobergesellschaft für ihre ausländischen Tochterunternehmen erbracht werden.
Die Fallstudie aus der Betriebswirtschaftslehre: Gewinn- und Vermögensermittlung der Gesellschafter einer Personengesellschaft, in: Das Wirtschaftsstudium 1991, S. 310 und S. 387 - 389
Abstract
BeschreibungDie der Besteuerung von gewerblichen Personengesellschaften zugrunde liegende Mitunternehmerkonzeption wird zunächst verbal erläutert. Anschließend wird anhand von mehreren Beispielen die Buchungstechnik der Sonderbilanzen und Sondergewinn- und Verlustrechnung demonstriert.
Betriebswirtschaftliche Analyse der Steuerbegünstigungen für Investitionen in den neuen Bundesländern, in: Deutsches Steuerrecht 1991, S. 524 - 531
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag wird untersucht, ob und in welchem Umfang die von der Bundesregierung in den Koalitionsvereinbarungen geplanten Maßnahmen (Nichterhebung der Vermögensteuer und Gewerbesteuer vom Kapital, Investitionszulagen und Sonderabschreibungen) geeignet sind, Investitionen in den neuen Bundesländern anzuregen.
Veranlagungssimulation versus Teilsteuerrechnung, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1991, S. 69 - 75
Abstract
BeschreibungDer Artikel beschreibt die Vorgehensweise zur Ermittlung der aus einer betrieblichen Entscheidung resultierenden Steuerbelastung. Die Vor- und Nachteile dieser beiden in der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre verwendeten Berechnungsverfahren werden einander gegenübergestellt.
Diplomexamen in Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre, Entnahmen und Einlagen - Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter - Fallstudie AB-OHG, in: Steuer und Studium 1989, S. 81 - 95
Abstract
BeschreibungIn dem Beitrag werden Lösungshinweise zur Klausur im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Mannheim im Wintersemester 1987/88 präsentiert.
BAföG-Förderung mit spitzer Feder nachgerechnet, Ökonomische Analyse des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1986, S. 475 - 477
Abstract
BeschreibungUntersucht wird die effektive Belastung von Studenten aus der Rückzahlung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Zu beachten sind die Unverzinslichkeit des Darlehens, die Tilgungsmodalitäten und der teilweise Darlehenserlaß bei vorzeitiger Rückzahlung. Zum einen wird bestimmt, welchen wirtschaftlichen Wert der Zinsverzicht des Staates, der im Einzelfall gewährte Darlehenserlaß und die Langfristigkeit der Rückzahlung besitzen. Zum anderen wird untersucht, in welchen Fällen eine freiwillige, vorzeitige Tilgung empfehlenswert ist.
EDV-gestützte Wirtschaftlichkeitsberechnung - Das Modell Berlindarlehen -, in: Der Betrieb 1985, S. 2621 - 2627, zusammen mit U. Schreiber
Abstract
BeschreibungIm ersten Teil werden methodische Bemerkungen zum Aufbau von Wirtschaftlichkeitsanalysen vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden insbesondere der Ungewißheitsaspekt und die Möglichkeit des Einbezugs von Steuern betrachtet. Im zweiten Teil erfolgt eine Übertragung dieser Grundsätze auf den Anwendungsfall "Berlindarlehen". Das vorgestellte Programm wurde in Zusammenarbeit mit der DATEV e.G. in Nürnberg entwickelt.
Leasing im Vergleich zum Kauf, dargestellt am Beispiel des Autoleasings, in: Göppl, H./Henn, R. (Hrsg.), Geld, Banken und Versicherungen 1984, Band II, Karlsruhe 1985, S. 1155 - 1167
Abstract
BeschreibungDer Beitrag stellt die schriftliche Fassung eines Vortrags auf der Tagung Geld, Banken und Versicherungen 1984 in Karlsruhe dar. In ihm werden die beim Autoleasing gebräuchlichen Vertragsregelungen vorgestellt. Für einen typischen Fall wird ein Wirtschaftlichkeitkeitsvergleich durchgeführt. Zur Ableitung von allgemein gültigen Aussagen werden mehrere Variationsrechnungen vorgenommen und die nicht quantifizierbaren Vor- und Nachteile des Leasings herangezogen.
Zur Ausübung des Wahlrechts nach § 34c EStG, in: Recht der Internationalen Wirtschaft 1985, S. 641 - 649
Abstract
BeschreibungDie zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung von ausländischen Einkünften bekannten Methoden (Freistellungs-, Anrechnungs-, Abzugs- und Pauschalierungsmethode) unterscheiden sich hinsichtlich ihrer betriebswirtschaftlichen Konsequenzen erheblich. In dem Aufsatz werden die einem Steuerpflichtigen offenstehenden Wahlmöglichkeiten aufgezeigt und Empfehlungen für deren optimale Ausnutzung abgeleitet. Die Weiterentwicklung gegenüber den bisherigen Ansätzen besteht darin, daß Tabellen vorgestellt werden, aus denen die im Einzelfall günstigste Methode direkt abgelesen werden kann (Einländerfall), und daß die bei Einkünften aus mehreren ausländischen Staaten bestehenden Interdependenzen berücksichtigt werden (Mehrländerfall).
Fallstudie: Betriebliche Altersversorgung, Grundsätze zur Bewältigung von betrieblichen Entscheidungen, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 1992, S. 264 - 268
Korrektur von unangemessenen Vertragsbeziehungen zwischen einer Kapitalgesellschaft und ihren Anteilseignern, in: Betriebs-Berater 2002, S. 543 - 550
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die ertragsteuerlichen Effekte von verdeckten Gewinnausschüttungen und verdeckten Einlagen innerhalb des Halbeinkünfteverfahrens analysiert. Anhand von konkreten Zahlenbeispielen wird untersucht, wie sich die Steuerbelastung auf Ebene der Kapitalgesellschaft und bei den Anteilseignern verändert, wenn ein zunächst erfolgswirksam verbuchter Vertrag nachträglich korrigiert wird, weil die Finanzverwaltung davon ausgeht, dass die Vertragsbedingungen von denen abweichen, die zwischen fremden Dritten üblich sind (Betriebsprüfersituation). Über die Effekte bei Aufdeckung einer verdeckten Gewinnausschüttung oder verdeckten Einlage können keine generellen Aussagen getroffen werden, da bei Überpreisleistungen, Überpreislieferungen, Rechtsverzichte, Unterpreisleistungen und Unterpreislieferungen jeweils mehrere Effekte gemeinsam zu betrachten sind und sich diese Effekte zum Teil verstärken und zum Teil abschwächen. Die Analysen zu den verschiedenen Vertragsformen werden in Tendenzaussagen zusammengefasst, so dass jeweils ersehen werden kann, welches Vorzeichen der Gesamteffekt hat.
Auslandsvertrieb und zwischenstaatliche Erfolgszuordnung, Auswirkungen eines Übergangs von der direkten Methode auf die konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage, in: Kirchhof, P./Nieskens, H., Festschrift für Wolfram Reiß zum 65. Geburtstag, Köln 2008, S. 529 - 550
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die Effekte untersucht, die sich durch den mit der konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage verbundenen konzeptionellen Wechsel des Konzepts zur zwischenstaatlichen Erfolgszuordnung ergeben. Die Auswirkungen auf die Verteilung des Steueraufkommens zwischen den Staaten sowie die Steuerbelastung der Unternehmen werden beispielhaft für die Situation untersucht, in der ein in Deutschland ansässiges Unternehmen seine Produkte über eine im Ausland gegründete Tochterkapitalgesellschaft vertreibt. Um den Einfluss des Anteils der einzelnen Kostenarten abzuleiten, wird zwischen kapitalintensiven Unternehmen, personalintensiven Unternehmen und materialintensiven Unternehmen unterschieden. Darüber hinaus wird zwischen Fremdfinanzierung und Eigenfinanzierung differenziert.
Wirtschaftlichkeitsberechnung von Immobilieninvestitionen (Bauherren-, Bauträger-, Erwerber- und Eigenerstellungsmodelle), in: Deutsches Steuerrecht 1984, S. 607 - 614, zusammen mit O.H. Jacobs, R. Rupp, U. Schreiber
Abstract
BeschreibungAufbauend auf der vorstehenden Veröffentlichung werden Hinweise für die Steuerberatung vorgestellt. Im Vordergrund stehen Informationen über die Entwicklung der Liquidität des Investors, den erzielbaren Zahlungsmittelüberschuss nach Veräußerung und die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals.
Die Wahl zwischen der Abschreibung nach § 7b und § 7 Abs. 5 des Einkommensteuergesetzes nach dem 2. Haushaltsstrukturgesetz, in: Betriebs-Berater 1983, S. 245 - 248
Abstract
BeschreibungAufbauend auf den methodischen Ausführungen zum Konzept eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs werden die Einflussgrößen analysiert, die bei privat genutzten Gebäuden für die Wahl der Abschreibungsmethode bestimmend sind. Die nach dem Einkommensteuergesetz bestehenden Wahlmöglichkeiten und die Bedeutung der verschiedenen Faktoren werden offengelegt.
Berichtigung von Verrechnungspreisen nach der Unternehmensteuerreform 2008, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2008, S. 135 - 140
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag werden die Rechtsgrundlagen vorgestellt, die es der deutschen Finanzverwaltung ermöglichen, die für konzerninterne Lieferungen und Leistungen angesetzten Preise zu korrigieren. Insbesondere wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen sich durch die Unternehmensteuerreform 2008 auf die Anwendung des tatsächlichen bzw. des hypothetischen Fremdvergleichs sowie auf Funktionsverlagerungen und Preisanpassungsklauseln ergeben .
Zur geplanten Reform der Erbschaftsteuer, in: Betriebs-Berater 2006, S. 2443 - 2448, zusammen mit B. U. Wigger
Abstract
BeschreibungNach einem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzesvorschlag soll bei der Übertragung von Unternehmen die Erbschaftsteuer entfallen, wenn der Erwerber das Unternehmen mindestens zehn Jahre fortführt. In dem Beitrag wird dieser Reformansatz aus konzeptioneller Sicht beurteilt. Neben der Abhängigkeit der Erbschaftsteuer von der Rechtsform des Unternehmens (relative Betrachtung) wird die Höhe der Belastung mit Erbschaftsteuer (absolute Betrachtung) analysiert. Darauf aufbauend werden die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen untersucht und die Erbschaftsteuer aus finanzwissenschaftlicher Sicht analysiert. Da sich persönliche Steuerbefreiungen besser rechtfertigen lassen als sachliche Steuerbefreiungen, wird vorgeschlagen, Vermögensübertragungen an Ehegatten und Kinder steuerfrei zu stellen. Eine Begrenzung auf bestimmte Vermögensarten, wie sie die geplante Neuregelung vorsieht, lässt sich mit wissenschaftlichen Argumenten nur schwer begründen.
Herausgeberschaften
Internationale Familienunternehmen, Recht, Steuern, Bilanzierung, Finanzierung, Nachfolge, Strategien, München (Verlag C.H. Beck) 2008, zusammen mit C. Rödl, M. Winter
Abstract
BeschreibungIn diesem Sammelband werden die für die Unternehmenspolitik von international tätigen Familienunternehmen relevanten Fragestellungen durch Beiträge von Unternehmenspraktikern, Beratern sowie von Wissenschaftlern untersucht. Dieser Sammelband erscheint anlässlich des 65. Geburtstags von Dr. Bernd Rödl. Es soll deutlich werden, welche komplexen rechtlichen, steuerlichen, bilanziellen und wirtschaftlichen Herausforderungen sich in Familienunternehmen stellen.
Die internationale Unternehmensbesteuerung im Wandel, Symposium für Otto H. Jacobs zum 65. Geburtstag, München (Verlag C.H. Beck) 2005, zusammen mit D. Endres, A. Oestreicher, U. Schreiber, C. Spengel
Abstract
BeschreibungIn dem aus Anlass des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs durchgeführten Symposium werden innerhalb von vier Veranstaltungsblöcken die Pro- und Contra-Argumente aufgezeigt und gegeneinander abgewogen: Internationale Kapitaleinkommensbesteuerung nach dem Wohnsitzprinzip oder dem Quellenprinzip? Gewinnabgrenzung bei EU-Konzernen auf der Basis von Verrechnungspreisen oder durch formelhafte Gewinnermittlung? Maßgeblichkeit der IAS/IFRS oder eigenständige steuerrechtliche Gewinnermittlung? Trennung von Prüfung und Beratung?
Erbschaftsteuerbelastung im internationalen Vergleich, Baden-Baden (Nomos Verlag) 2004, zusammen mit C. Spengel
Abstract
BeschreibungDie Studie wurde unter dem Titel „Erbschaftsteuerbelastung in Deutschland, den Staaten der EU und anderen wichtigen Staaten bei unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht“ im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) erstellt. Sie basiert auf drei aufeinander aufbauenden Fragestellungen: (1) Bestandsaufnahme der steuerrechtlichen Regelungen in 15 Ländern und Verdichtung der wichtigsten Einflussfaktoren zu einem verbalen Belastungsvergleich. (2) Quantitative Analyse der wichtigsten Faktoren, welche die Höhe der bei einer unentgeltlichen Übertragung von Vermögen anfallenden Erbschaft- und Schenkungsteuer in den einzelnen Ländern und die Rangfolge der Länder in Bezug auf die Steuerbelastung bestimmen. Dabei werden die Übertragung von Unternehmensvermögen differenziert nach der Rechtsform des Unternehmens sowie die Übertragung von privatem Vermögen analysiert. Hinsichtlich der persönlichen Beziehung zwischen Erblasser und Erbe wird danach unterschieden, ob das Vermögen an den Ehegatten oder an ein Kind übergeht. (3) Bestimmung der Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich. An der Untersuchung waren Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, der Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Gießen beteiligt.
The Determination of Corporate Taxable Income in the EU Member States, Alphen aan den Rijn (Kluwer Law International) 2007, zusammen mit D. Endres, A. Oestreicher, C. Spengel
Abstract
BeschreibungIn diesem Handbuch wird ein umfassender Überblick über die Regelungen zur steuerlichen Gewinnermittlung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gegeben. Die sehr unterschiedlichen Regelungen zur steuerlichen Gewinnermittlung in den Mitgliedstaaten werden nach einem einheitlichen System in übersichtlicher Form aufbereitet und mit den IFRS verglichen. Die zahlreichen Ergebnistabellen erlauben zum einen einen schnellen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der EU. Zum anderen wird erkennbar, inwieweit sich die IFRS als „starting point“ für eine Harmonisierung der Gewinnermittlungsregeln eignen.
Diese systematische Zusammenstellung ist in Zusammenarbeit mit PriceWaterhouseCoopers und Wissenschaftlern der Universitäten Göttingen und Mannheim entstanden.
Umsatzsteuer-Kongreß-Bericht 1999/2000, Elektronische Kommunikationsleistungen, Rechtsänderungen in der Umsatzsteuer, Vorsteuer im Binnenmarkt: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Köln (Verlag Dr. Otto Schmidt) 2000, zusammen mit H. Nieskens
Abstract
BeschreibungDer Sammelband faßt die Referate und Diskussionen der Nürnberger Hochschultage für das Umsatzsteuerrecht in der Praxis am 14. und 15. Oktober 1999 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammen. Es werden folgende Themen behandelt: Elektronische Kommunikationsdienstleistungen, Rechtsänderungen in der Umsatzsteuer, Vorsteuer im Binnenmarkt: Deutschland, Frankreich und Niederlande.
Existenzgründung, Rahmenbedingungen und Strategien, Heidelberg (Physica-Verlag) 2000, zusammen mit G. Buttler, H. Herrmann, K.-I. Voigt
Abstract
BeschreibungIn dem Sammelband werden die Vorträge aus einem interdisziplinären Symposium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg zusammengefaßt. Die Beiträge sind in vier Bereiche unterteilt: volkswirtschaftliche Aspekte, betriebswirtschaftliche Aspekte, juristische Aspekte sowie Existenzgründung aus Sicht der Lehre und Praxis.
Entwicklungsperspektiven im Electronic Business, Grundlagen - Strukturen - Anwendungsfelder, Wiesbaden (Verlag Dr. Th. Gabler) 2000, zusammen mit K.-I. Voigt
Abstract
BeschreibungDieser Tagungsband faßt die Vorträge zusammen, die im Rahmen der Ringvorlesung E@Business anläßlich des Tages der offenen Tür der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am 7. Juli 2000 gehalten wurden. Die Vorträge konnten vier Themenbereiche zugeordnet werden: Anwendungsfelder im Electronic Business, Geschäftsstrukturen im Electronic Business, Informationsgewinnung im Electronic Business sowie Recht und Steuern im Electronic Business.
Dr. Tanja Fischer
Doktor
Monographien
Qualitätssicherung in der Steuerberatung – Verfahren der externen Qualitätskontrolle für den Berufsstand der Steuerberater, Berlin 2004 (Dissertation)
Dr. Frank Reinhardt
Doktor
Monographien
Erfolgsabgrenzung im Global Trading – Ein Beispiel für die Gewinnabgrenzung in unvollkommenen Märkten, Hamburg 2003 (Dissertation)
Aufsätze
Die internetbasierte Steuerarten Lernumgebung ISLU – Inhaltliche Konzeption und didaktische Überlegungen, in: Steuer & Studium 2002, S. 194 - 198, zusammen mit C. Götz und S. Lasch
ISLU - Internetbasierte Steuerarten Lernumgebung, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2001, S. 559 - 562, zusammen mit C. Götz
Dr. Christoph Götz
Doktor
Monographien
Costumer-focused E-Learning im Geschäftsfeld, private Vermögensberatung“ von Steuerberatungsunternehmen, dargestellt am Beispiel eines internetbasierten Hypermediasystems zur Analyse von Finanzinnovationen, Nürnberg 2003 (Dissertation)
Aufsätze
Die internetbasierte Steuerarten Lernumgebung ISLU – Inhaltliche Konzeption und didaktische Überlegungen, in: Steuer & Studium 2002, S. 194 - 198, zusammen mit S. Lasch und F. Reinhardt
ISLU - Internetbasierte Steuerarten Lernumgebung, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2001, S. 559 - 562, zusammen mit F. Reinhardt
Dr. Johannes Riepolt
Doktor
Monographien
Ermittlung des steuerlich optimalen Wertansatzes bei Umwandlung einer Kapitalgesellschaft, Hamburg 2010 (Dissertation)
Dr. Christine Wolter (geb. Ruhwinkel)
Doktor
Monographien
Ruhwinkel, C., Gründung einer europäischen Aktiengesellschaft (SE) durch Verschmelzung oder durch Anteilstausch: ein Steuerplanungsmodell zur Gründung einer SE durch Aktiengesellschaften aus Deutschland und Großbritannien, Frankfurt am Main 2004
Ruhwinkel, C., Grenzüberschreitende Fusion von Kapitalgesellschaften durch Verschmelzung oder Anteilstausch, Nürnberg 2003 (Dissertation)
Aufsätze
Verschmelzung oder Anteilstausch, in: Datenverarbeitung - Steuer - Wirtschaft - Recht 2001, S. 291 - 295, zusammen mit W. Scheffler
Abstract
BeschreibungDie Fusion von Kapitalgesellschaften kann entweder durch Verschmelzung oder durch Anteils-tausch erfolgen. Wirtschaftlich führen Verschmelzung und Anteilstausch zum gleichen Ergebnis. In dem Beitrag werden die ertragsteuerlichen Folgen einer Verschmelzung von unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaften sowie die des Anteilstauschs anhand eines konkreten Fall-beispiels miteinander verglichen.
Dr. Christian Eschner
Doktor
Monographien
Wertpapieranlage unter Berücksichtigung von Steuern: Ein Modell zur Unterstützung von Anlageentscheidungen, Hamburg, 2006 (Dissertation)
Prof. Dr. Luise Hölscher
Doktor
Monographien
Käuferbezogene Unternehmensbewertung, Frankfurt a.M./Berlin/Bern u.a. (Verlag Peter Lang) 1998 (Dissertation)
Abstract
BeschreibungDer Großteil der Literatur zur Unternehmensbewertung untersucht ein einzelnes oder vergleicht zwei Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung in allgemeinen oder speziellen (z.B. strategischen) Bewertungssituationen. Diese Arbeit zeigt anhand des Beispiels eines potentiellen Käufers, daß ein einzelnes Verfahren die verschiedenen Anforderungen, die sich aus der konkreten Situation ergeben, nicht erfüllen kann. Es werden daher mehrere Verfahren ausgewählt und daraufhin untersucht, ob sie bei paralleler Verwendung den Informationsbedarf des Käufers befriedigen, um als Ergebnis Handlungsempfehlungen für eine methodenpluralistische Unternehmensbewertung ableiten zu können.
Aufsätze
Was bleibt an Bilanzansatzwahlrechten nach der Steuerreform?, in: DSWR 2000, S. 344 - 346
Abstract
BeschreibungDie zur Gegenfinanzierung der Steuersatzsenkung vorgenommene Verbreiterung der Bemessungsgrundlage führt zu z.T. erheblichen Einschränkungen in den bestehenden Wahlmöglichkeiten.
Herausforderungen des Europäischen Binnenmarkts für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung - Resümee einer Ringvorlesung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg -, in: Steuern und Bilanzen 2000, S. 1151 - 1153
Abstract
BeschreibungWährend des Sommersemesters 2000 fand an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Herausforderungen des Europäischen Binnenmarkts für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung" statt. Es handelte sich um die zweite Ringvorlesung der "Nürnberger Steuergespräche", die auf der Idee beruhte, die unterschiedlichen Auffassungen und Schwerpunkte von Praktikern aus großen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften zu diesem Thema nebeneinander zu stellen.
Social Skills, Betriebswirtschaftliches Institut, Universität Erlangen-Nürnberg, 1998, Nürnberger Materialien für interaktive Lehre, Nr. 9 (Teilnehmerunterlagen) und Nr. 9T (Teaching Notes), verfaßt vom Spielleiter-Team des Planspiel II
Abstract
BeschreibungDie Materialien wurden im Rahmen der Durchführung des Planspiels TOPSIM - General Management II für Studenten im Hauptstudium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Erlangen-Nürnberg konzipiert. Sie dienen der Wissensvermittlung im Bereich sozialer Kompetenzen und setzen sich aus Teilnehmerunterlagen und ergänzenden Teaching Notes zusammen. Im Zusammenhang mit der Durchführung von Planspielen stellen sie eine sinnvolle Quelle zur Bewußtmachung sozialer Kompetenzen dar. Dabei wird angeraten, sich an das Verfasserteam zu wenden, das gerne eine Vorstellung über die tatsächliche Spielsituation vermittelt.
Das Planspiel als Lehrmethode für Massenveranstaltungen - Erfahrungen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg -, in: ZfB Ergänzungsheft 3/2000: Hochschulorganisation und Hochschuldidaktik, S. 155 - 177
Abstract
BeschreibungNeben den notwendigen fachlichen Qualifikationen fordern Arbeitgeber zunehmend unternehmerisches Denkvermögen und soziale Kompetenzen von Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge. Gleichzeitig werden die Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten nach wie vor mit derart hohen Studentenzahlen konfrontiert, daß die individuelle Betreuung des einzelnen Studenten fast unmöglich ist. Daraus ergeben sich hinsichtlich der fachlichen sowie der organisatorischen Umsetzung der Studieninhalte neue Herausforderungen an die Hochschuldidaktik. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Rahmen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre im Hauptstudium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein Planspiel eingeführt, bei dem bis zu 400 Studierende ein Unternehmen steuern und sich mit den dabei auftretenden wirtschaftlichen und gruppeninternen menschlichen Konflikten auseinandersetzen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Erfahrungen, die mit dem Didaktikinstrument "Planspiel" als Lehrmethode für Massenveranstaltungen gemacht wurden.
Maßgeblichkeitsprinzip - quo vadis? Resümee einer Veranstaltungsreihe an der Universität Erlangen-Nürnberg, in: Steuern und Bilanzen 2000, S. 412 - 414
Abstract
BeschreibungWährend des Wintersemesters 1999/2000 fand an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friederich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Maßgeblichkeitsprinzip - quo vadis?" statt. Das Konzept der Veranstaltungsreihe im Rahmen der Nürnberger Steuergespräche beruhte auf der Idee, das Thema aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von drei Lehrstühlen der Fakultät zu durchleuchten, die sich im Rahmen ihrer Forschung und Lehre mit dieser Thematik beschäftigen. Es sprachen daher die Inhaber der Lehrstühle für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Prüfungswesen (Prof. Dr. V.H. Peemöller) für Deutsches und internationales Steuerrecht, Finanz- und Haushaltsrecht (Prof. Dr. W. Reiß) sowie für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre (Prof. Dr. W. Scheffler). Zusätzlich lud jeder Lehrstuhlinhaber einen renommierten Gastreferenten aus seinem Bereich ein, um eine möglichst breite Meinungsvielfalt zu erreichen: Hierbei handelte es sich um Prof. Dr. h.c. mult. Adolf Moxter (Universität Frankfurt/Main), Dr. Heinrich Weber-Grellet (BFH) und Prof. Dr. Norbert Herzig (Universität zu Köln). Diese Vorgehensweise entspricht der Intension der "Nürnberger Steuergespräche e.V.", die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Zusammenarbeit sowohl zwischen Universität und Praxis als auch zwischen den Bereichen "Steuern" und "Wirtschaftsprüfung" zu verstärken.
Diskussionsbericht, in: Nieskens, H./ Scheffler, W. (Hrsg.), Umsatzsteuer-Kongreß-Bericht 1999/2000, Köln 2000
Abstract
BeschreibungIm Rahmen des Umsatzsteuerkongresses 1999 wurden vier Themenbereiche angesprochen, auf die sich die anschließenden Korreferate und Diskussionsrunden bezogen. Die Aufsatz gibt die Inhalte der Diskussionen wieder. Dies sind im einzelnen (1) Grundsatzfragen zum Neutralitätsprinzip in der Umsatzsteuer, (2) Elektronische Kommunikationsdienstleistungen, (3) Rechtsänderungen in der Umsatzsteuer 1999/2000, (4) Vorsteuerabzug im Binnenmarkt - Praxisprobleme.
Nürnberger Hochschultage für das Umsatzsteuerrecht in der Praxis - Tagungsbericht über den 7. Umsatzsteuerkongreß der Vereinigung zur wissenschaftlichen Pflege des Umsatzsteuerrechts e. V. an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg -, in: Umsatzsteuer-Rundschau, 1999 S. 482 - 486
Abstract
BeschreibungAm 14. und 15.10.1999 fand in den Räumen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der 7. Umsatzsteuerkongreß der Vereinigung zur wissenschaftlichen Pflege des Umsatzsteuerrechts e. V. statt. Es fanden sich insgesamt 240 Teilnehmer in den Räumen der Fakultät ein, die von den Mitgliedern des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolfram Scheffler für die Tagung vorbereitet worden waren. Der Aufsatz faßt die Inhalte der Vorträge und die Diskussionen zusammen.
Die Examensklausur aus der Betriebswirtschaftslehre, in: Das Wirtschaftsstudium Heft 1/2000 S. 85 - 87
Abstract
BeschreibungDie Examensklausur wurde im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre im Herbst 1998 gestellt. Die Klausur setzte sich aus drei Teilaufgaben zusammen, wobei die im Aufsatz behandelte Aufgabe Teil einer der drei Examensaufgaben war. Es handelt sich um eine Aufgabe zur steuerlichen Gewinnermittlung, in der die Themengebiete "Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten", "Passivierungszeitpunkt" und "nachträgliche Anschaffungskosten" angesprochen werden. Der Aufsatz umfaßt die Aufgabe und die Musterlösung.
Auswirkungen der Euro-Umstellung auf die Datenbasis für die Bilanzanalyse, in: Datenverarbeitung, Steuer, Wirtschaft, Recht 1999, S. 330 - 333
Abstract
BeschreibungDie Bilanzanalyse dient der Gewinnung von Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens aus den Angaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Als quantitative Bilanzanalyse bezieht sie sich vor allem auf Währungsgrößen und wird meist in Form einer Kennzahlenberechnung und -auswertung durchgeführt. Durch die Umstellung des Jahresabschlusses auf den Euro verändern sich die Kennzahlen zunächst durch den einheitlichen Umrechnungsschlüssel - 1 Euro = 1,95583 DM. Darüber hinaus sind jedoch auch tatsächliche Wertveränderungen zu erwarten, zum Beispiel verändern sich durch die Umrechnung die Werte von Fremdwährungspositionen, für die nun verbindliche Umrechnungskurse vorliegen. Dies kann insbesondere bei Zeit- und Betriebsvergleichen zu Schwierigkeiten führen. Ziel des Beitrags ist es, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Umstellung auf den Euro auf das handelsrechtliche Ergebnis haben wird. In einem nachfolgenden Aufsatz wird die Bedeutung der hier aufgezeigten Umstellungs-Wirkungen für die Bilanzanalyse anhand ausgewählter Kennzahlen des Datev-Programms - Unternehmensanalyse- untersucht. Dadurch ist es möglich, die für die Veränderungen der Kennzahlen bei der Bilanzanalyse relevanten Einflußfaktoren herauszustellen.
Das Problem der Einheitsbilanz - Handels- und Steuerbilanz in verschiedenen EU-Ländern, in: Datenverarbeitung, Steuer, Wirtschaft, Recht 1999, S. 302 - 307
Abstract
BeschreibungHat eine "Einheitsbilanz" in Europa Chancen? Die Abhängigkeit zwischen Handels- und Steuerbilanz legen die Vermutung nahe. Unterschiedliche Ziele bestimmen jedoch auch heute die Entwicklungen, und aufgrund der starken Abweichungen bei den europäischen Ländern ist mit einer einheitlichen Handhabung in naher Zukunft nicht zu rechnen.
Examensklausur im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, in: Steuer und Studium 1998, S. 422 - 432, zusammen mit M. Koch
Abstract
BeschreibungDie Examensklausur im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre setzt sich aus drei Teilaufgaben zusammen, von denen zwei innerhalb von vier Stunden zu bearbeiten sind. Jede Aufgabe wird bei der Bewertung gleich gewichtet. Die Veröffentlichung umfaßt zwei der drei Aufgaben, die im Frühjahr 1998 gestellt wurden, sowie deren Musterlösungen. Themengebiete sind das Maßgeblichkeitsprinzip (Bearbeiterin: L. Hölscher) und die Gewinnabgrenzung im internationalen Konzern (Bearbeiter: M. Koch). Die dritte Teilaufgabe zum Thema “Beteiligung eines Kindes an einem Unternehmen” (Bearbeiter: A. Höötmann) ist in Steuer und Studium 1998, S. 510-515 erschienen.
Steuerliche Gestaltung des Tätigwerdens deutscher Unternehmen in der Tschechischen Republik - Fallstudie Mode-GmbH - , Arbeitspapier des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre, Nürnberg 1999 zusammen mit T. Zorn
Abstract
BeschreibungDas Arbeitspapier entstand im Anschluß an eine Lehrveranstaltung des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre im Wintersemester 1997/1998. Es handelte sich um das Praxis-Seminar zum Thema "Erfolgs- und Vermögenszuordnung im internationalen Unternehmen - Betriebsstätten und Tochterkapitalgesellschaften im Vergleich -", das zusammen mit der Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH, Stuttgart, durchgeführt wurde. Die Fallstudie "Mode-GmbH" betrachtet ein in Deutschland ansässiges Textilunternehmen, das aus Kostengründen einen Großteil der Produktion aus Deutschland in die Tschechische Republik verlagern will. Es wird daher über die Gründung einer Zweigniederlassung bzw. Tochtergesellschaft (Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft) in der Tschechischen Republik nachgedacht. Auch eine direkt von den Gesellschaftern der Mode-GmbH gehaltene Personen- oder Kapitalgesellschaft wird nicht ausgeschlossen. Das Arbeitspapier stellt die Möglichkeiten des Tätigwerdens für die Mode-Gruppe in der Tschechischen Republik dar. Im Rahmen eines Steuerbelastungsvergleichs werden die Vor- und Nachteile aus steuerlicher Sicht erörtert und eine Empfehlung für die rechtliche Gestaltung für den Fall, daß in der Tschechischen Republik Gewinne erzielt werden, abgegeben.
Varianten des Lifo-Verfahrens und ihre Beurteilung auf Basis der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, in: Steuer und Studium 1998, S. 394 - 399 und S. 465 - 470
Abstract
BeschreibungBeim Lifo-Verfahren handelt es sich aus systematischer Sicht um eine Vereinfachung der Wertfestsetzung: Für gleichartige Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens wird bei der Ermittlung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten der am Abschlußstichtag vorhandenen Bestände angenommen, daß die zuletzt angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter (last in) zuerst verbraucht oder veräußert werden (last out). Das Lifo-Verfahren dient der Bewertungsvereinfachung und der Vermeidung des Ausweises von Scheingewinnen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG ist seine Anwendung an die Einhaltung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) gebunden. In dem Beitrag werden die verschiedenen Varianten des Lifo-Verfahrens vorgestellt und untersucht, inwieweit sie mit den GoB vereinbar sind. Dabei wird eine Abwägung zwischen der Erfüllung der Ziele “Bewertungsvereinfachung” sowie “Scheingewinnvermeidung” und der Voraussetzung “GoB-Entsprechung vorgenommen.
Export Production and Money Market Hedge, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 1995, S. 420 - 424, zusammen mit U. Broll
Abstract
BeschreibungThis paper provides theoretical evidence on the effectiveness of a money market hedge to reduce foreign exchange risk. It is shown that the international money market allows the firm to respond to changes in uncertainty and risk aversion by adjusting its transaction in the money market while leaving its production and sales decision unchanged.
Export, Exchange Rate Risk and Money Market Hedge, Diskussionsbeitrag Nr. 9408 der Universität Osnabrück, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Osnabrück 1994, zusammen mit U. Broll
Abstract
BeschreibungWe consider the problem of a firm which produces for exports under exchange rate risk. The exporting firm is searching for a money market hedge. It is shown that the international capital market allows the firm to respond to changes in uncertainty and risk aversion by adjusting it transaction in the money market while leaving its production and sales decision unchanged.
Dr. Jana-Denise Weber
Doktor
Monographien
Grenzüberschreitende Verlustverrechnung im Konzern: Formulierung eines Reformvorschlags für die deutsche Organschaft, Hamburg 2008 (Dissertation)
Steuerplanung kurzfristiger Auslandsentsendungen nach Frankreich
Dr. Arno Höötmann
Doktor
Monographien
Die stille Gesellschaft als Finanzierungsalternative bei grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit: Eine Steuerbelastungsanalyse unter Berücksichtigung einer Finanzierungsgesellschaft in den Niederlanden, Frankfurt/Berlin/Bern u.a. 2001 (Dissertation)
Aufsätze
Fall Witwe Bolte: Beteiligung eines Kindes an einem Unternehmen, in: Steuer und Studium 1998, S. 510 - 515
Abstract
BeschreibungDie Veröffentlichung beinhaltet die dritte Teilaufgabe der Examensklausur im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, die im Frühjahr 1998 gestellt wurde, sowie deren Musterlösung. Die ersten zwei Teilaufgaben dieser Examensklausur mit den Themengebieten: Maßgeblichkeitsprinzip (Bearbeiterin: L. Hölscher) und Gewinnabgrenzung im internationalen Konzern (Bearbeiter: M. Koch) wurden in Steuer und Studium 1998, S. 422-432 veröffentlicht.
Dr. Martin Koch
Doktor
Monographien
Gestaltung der Geschäftsführervergütung, Frankfurt/Berlin/Bern u.a. 2001 (Dissertation)
Aufsätze
Examensklausur im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, in: Steuer und Studium 1998, S. 422 - 432, zusammen mit L. Hölscher
Dr. Claudia Kusch
Doktor
Monographien
Unternehmensnachfolge unter Berücksichtigung von Renten- und Ausgleischszahlungen, Nürnberg 2001 (Dissertation)
Aufsätze
Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 und Unternehmenssteuerreform, Praxisseminar von Prof. Dr. W. Scheffler und Dipl.-Kff. C. Kusch, M.A., Seminarband 3, Nürnberg 2000 (einsortiert unter Reihe)
Besteuerung von Unternehmensumstrukturierun-gen, Praxisseminar von Prof. Dr. W. Reiß und Prof. Dr. W. Scheffler, Seminarband 2, Nürnberg 1999 (einsortiert unter Reihe), zusammen mit T. Sauter und S. Schindhelm
Der Einfluß der Erbschaft- und Schenkungsteuer auf die Wahl des Güterstandes, in: Steuer und Wirtschaft 2000, S. 246-256
Abstract
BeschreibungZum Beginn einer Ehe oder bei einschneidenden wirtschaftlichen Ereignissen während einer Ehe, wie z.B. der Gründung oder der deutlichen Erweiterung eines Unternehmens, stellt sich vielen Paaren die Frage, ob die Ehe im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, der Gütertrennung oder der Gütergemeinschaft geführt werden soll. Zu diesen Anlässen wird über zivilrechtliche Aspekte wie Haftung und Vermögensverfügungsbefugnis, aber auch über die steuerliche Belastung der Güterstände nachgedacht. Es wird analysiert, welcher Güterstand unter der Annahme vergleichbarer Situationen vorteilhaft ist und welche Einflußfaktoren die Entscheidung prägen. Die betriebswirtschaftliche Analyse der erbschaft- und schenkungssteuerlichen Folgen der Güterstandswahl zeigt, daß entgegen der Auffassung, aus steuerlicher Sicht sei die Zugewinngemeinschaft immer vorzuziehen, die Vorteilhaftigkeit der Güterstände von der Vermögensverteilung zu Beginn der Ehe, der Vermögensentwicklung während der Ehe und der Versterbensreihenfolge der Ehepartner abhängt. Unter steuerlichen Gesichtspunkten ist nicht pauschal zur Zugewinngemeinschaft zu raten, sondern eine ganzheitliche Betrachtung der Lebens- und Vermögensplanung der Ehepartner zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit der Güterstandswahl nötig.
Unentgeltliche Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften und Sonderbetriebsvermögen auf Kinder, in: Steuern und Bilanzen 1999, S. 855 - 863
Abstract
BeschreibungBei der unentgeltlichen Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften stellt sich besonders bei damit verbundenem Sonderbetriebsvermögen das Problem der Aufdeckung von stillen Reserven, wenn man von der Zielsetzung ausgeht, daß mehrere Kinder wertgleich bedacht werden sollen, aber nur eines der Kinder die Unternehmensnachfolge antreten soll. Es werden verschiedene rechtliche und zeitliche Möglichkeiten der Übertragung im Hinblick auf ihre Eignung untersucht und die Änderungen des Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 ausgewertet. Letztlich verbleibt für die Umsetzung der Zielsetzung nur das sog. "Alleinerbenmodell" im Wege der Erbfolge mit qualifizierter Nachfolgeklausel.
Dr. Stefan Mense
Doktor
Monographien
Steuerliche Gestaltungsunterstützung: am Beispiel betrieblicher Altersversorgung bei Personalentsendung in das Ausland, Frankfurt/Berlin/Bern u.a. 1999 (Dissertation)
Abstract
BeschreibungIm Rahmen ihrer internationalen Unternehmenstätigkeit entsenden immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter in das Ausland. Der betrieblichen und gesetzlichen Altersversorgung kommt dabei große Bedeutung zu. Angesichts der komplexen, miteinander verbundenen Fragestellungen in den Bereichen des Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrechts ist eine sorgfältige Planung unumgänglich. Zielsetzung der entwickelten Methodik ist es, bei rechtlich und betriebswirtschaftlich relevanten, insbesondere steuerlichen Gestaltungsproblemen auf strukturierte Weise detaillierte Handlungsalternativen bilden zu können. Die Methodik wird am Beispiel betrieblicher Altersversorgung bei Personalentsendung nach Großbritannien exemplifiziert. Für die Beratungspraxis können sowohl die Methodik als auch das Anwendungsbeispiel bei Gestaltung internationaler und nationaler Art von Nutzen sein.
Zurechnung von gemischt-genutzten Wirtschaftsgütern: Eine quantitative Analyse für privat genutzte Betriebs-Pkw, Betriebswirtschaftliches Insititut, Universität Erlangen-Nürnberg 1997, Nürnberger Materialien für interaktive Lehre Nr. 12 (Handbuch) und Nr. T12 (Diskette mit Excel-Anwendung)
Abstract
BeschreibungDie Materialien stellen ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dessen Hilfe die steuerliche vorteilhafte Behandlung eines unternehmerischen Pkw analysiert werden kann. Die Untersuchung stellt die alternativen Zuordnungen des Pkw zum Betriebsvermögen oder zum Privatvermögen gegenüber. Im Handbuch werden die rechtlichen Grundlagen, der Modellaufbau sowie beispielhafte Analysen vorgestellt. Die Software stellt das für eine im Einzelfall erforderliche mehrperiodige Analyse notwendige Berechnungsschema zur Verfügung. Die Fragestellung wird rechtsformbezogen für einen einzelunternehmerischen Pkw und einen Gesellschafter-Geschäftsführer-Pkw beantwortet.
Aufsätze
Internet-Strategien für Steuerberater, in: Vermögen & Steuern 1998, Heft 10, S. 8-10
Abstract
BeschreibungDer Internet-Auftritt eines Steuerberaters weckt widersprüchliche Erwartungen. Einerseits gilt das Internet als Schlüssel zu neuen Mandaten und zur Vertiefung der Mandantenbindung. Andererseits sind berufsrechtliche Einschränkungen und finanzielle Herausforderungen zu berücksichtigen. Der Beitrag untersucht die Notwendigkeit und rechtlichen Rahmenbedingungen einer Internet-Präsenz und stellt mögliche Strategien für den Steuerberater vor.
Sichere Kommunikation per E-Mail - Überlegungen aus Sicht der steuer-beratenden Praxis -, in: Der Betrieb 1998, S. 532 - 536
Abstract
BeschreibungDas Internet wird zunehmend in der steuerberatenden Praxis eingesetzt. Im Vordergrund stehen die Kommunikation mit Mandanten per E-Mail und die Übermittlung von Dateien. Der Internet-Einsatz bringt Chancen, aber auch Risiken bei Datenschutz und Datensicherheit, speziell für die steuer- und rechtsberatenden Fachkreise, mit sich. In dem Beitrag wird untersucht, wo die Risiken der Internet-Kommunikation liegen und wie diese durch digitale Signaturen und Verschlüsselung prinzipiell bewältigt werden können. Die dazu erforderlichen Schlüsselmechanismen werden insoweit erläutert, als es für ein sicherheitsbewußtes Verständnis der Abläufe erforderlich ist. Daran schließt sich eine Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Verfahren an, die zur Zeit für die sichere E-Mail-Kommunikation im Internet verfügbar sind.
Dr. Antje Schwan
Doktor
Monographien
Besteuerung von ausschließlich national und von grenzüberschreitend tätigen Konzernen unter Berücksichtigung der steuerlichen Behandlung von Einheitsunternehmen, Frankfurt/Berlin/Bern u.a. 2001 (Dissertation)
Dr. Michael Glaschke
Doktor
Monographien
Rechnunglegungspolitik in einem IAS/IFRS-Einzelabschluss ohne Maßgeblichkeitsprinzip, Hamburg 2006 (Dissertation)
Aufsätze
Bilanzielle Behandlung von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, Vorgehensweise im Steuerrecht und nach IAS/IFRS, in: Steuern und Bilanzen 2006, S. 491 - 498, zusammen mit W. Scheffler
Abstract
BeschreibungWerden Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden durchgeführt, stellt sich aus bilanzieller Sicht die Frage, ob für deren Aufwendungen eine Aktivierung mit anschließender Abschreibung über die Nutzungsdauer notwendig wird oder ob sie sofort aufwandswirksam sind. In dem Beitrag werden zunächst fünf Gruppen von Baumaßnahmen erläutert, bei denen in der Steuerbilanz eine Aktivierungspflicht besteht. Anschließend wird gegenübergestellt und durch Beispiele verdeutlicht, wie diese Sachverhalte nach den IAS/IFRS einzuordnen sind. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden in einer Tabelle zusammengestellt.
Rückstellungen für Umweltschutzmaßnahmen im Bilanzsteuerrecht
- Aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung -, in: Steuern und Bilanzen 2004, S. 897 - 903
Abstract
BeschreibungDieser Beitrag widmet sich aktuellen Fragestellungen bei der Bilanzierung von Rückstellungen für Maßnahmen, die gegenwärtige bzw. zukünftige Umweltschäden beseitigen, vermeiden bzw. beschränken sollen. Betrachtet werden Verpflichtungen aus der Emission von Treibhausgasen nach TEHG, Altlastensanierung, Abfallverwertung bzw. -beseitigung sowie Anpassungsverpflichtungen zur Einhaltung neuer Vorschriften. Die Analyse bezieht neue gesetzliche Regelungen und die aktuelle Rechtsprechung ein. Es wird sich auf den Ansatz in der Steuerbilanz konzentriert und auf Bewertungsfragen nicht eingegangen. Um die Kernpunkte der Einzelfälle zu identifizieren, werden zu Beginn die abstrakten Kriterien der Rückstellungsbildung erläutert
Neue Steuerstrategien für den Mittelstand - Bericht zur Tagung der "Nürnberger Steuergespräche e.V." am 24.6.2003 -, in: Steuern und Bilanzen 2003, S. 747 - 750
Abstract
BeschreibungDie Veröffentlichung fasst die Tagung "Neue Steuerstrategien für den Mittelstand - klassische Beratungsempfehlungen gelten nicht mehr" der "Nürnberger Steuergespräche e.V." zusammen. Die Veranstaltung fand am 24.6.2003 statt.
Dr. Susanne Kölbl
Doktor
Monographien
Besteuerung eines Joint Ventures zwischen USA und Deutschland, Hamburg 2006 (Dissertation)
Aufsätze
Besteuerung der betrieblichen Altersversorgung auf Ebene des Arbeitnehmers im internationalen Kontext, in: Internationales Steuerrecht 2007, S. 113 - 120, zusammen mit W. Scheffler
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird in Form eines Rechtsvergleichs untersucht, nach welchem Konzept die betriebliche Altersvorsorge in siebzehn Staaten besteuert wird (vor- oder nachgelagert) und welche steuerlichen Begünstigungen (z.B. Freibeträge oder Pauschalierung des Steuersatzes) gewährt werden. Aufbauend auf diesem Rechtsvergleich wird analysiert, in welcher Weise es zu einer Mehr- oder Minderbelastung kommt, wenn der Arbeitnehmer im Versorgungszeitraum aus Deutschland wegzieht (Outboundfall) bzw. nach Deutschland zuzieht (Inboundfall). Des Weiteren wird auf die Besteuerungseffekte eingegangen, die sich bei einer vorübergehenden Beschäftigung des Arbeitnehmers im Ausland ergeben („Entsendungsfall“). Darauf aufbauend werden die Auswirkungen auf die Verteilung des Steueraufkommens herausgearbeitet.
Aufgabe zur Unternehmensbesteuerung, in: Steuer&Studium 2006, S. 474 - 482
Dr. Stefanie Alt
Doktor
Monographien
Anteilsbasierte Vergütungssysteme : steuersystematische Abbildung im Einheitsunternehmen und im Konzern, Hamburg 2007 (Dissertation)
Dr. Bettina Iffland-Zinser
Doktor
Monographien
Grenzüberschreitende Nachfolgeplanung anhand eines Entscheidungsmodells - steuerliche Optimierung der Übertragung der Beteiligung an einer deutschen Familienkapitalgesellschaft durch deutsch-österreichische Gestaltungsansätze (Promotion)
Dr. Volker Hollenbach
Doktor
Monographien
Verrechnungspreise beim E-Business: ein Beispiel für Einkünfteabgrenzung bei konzernweiter Nutzung der Informationstechnologie, Hamburg 2005 (Dissertation)
Dr. Wolfgang Hohnhaus
Doktor
Monographien
Erfolg der M&A-Beratung bei Unternehmenstransaktionen: strukturelle Voraussetzungen und funktionale Beiträge aus Kundensicht, Wiesbaden 2004 (Dissertation)
Dr. Christoph Ries
Doktor
Monographien
Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage in der EU : unter Berücksichtigung von Drittstaatseinkünften - Eine technische Analyse möglicher Folgen der Aufteilung oder des direkten Zurechnens von Einkünften mit Quelle im Drittstaat, Hamburg 2009 (Dissertation)
Aufsätze
Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage in der EU unter Berücksichtigung von Drittstaatseinkünften, in: Steuerinstitut Nürnberg, Schriftenreihe, August 2009
Abstract
BeschreibungDie Europäische Kommission plant die Einführung einer sog. konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage. Diese soll es in der EU grenzüberschreitend tätigen Unternehmen ermöglichen für alle Konzerneinheiten mit Sitz in der EU einen konsolidierten Gesamtgewinn zu ermitteln, der anschließend nach Formelfaktoren auf die einzelnen Konzerneinheiten aufgeteilt wird. Der vorliegende Beitrag untersucht Alternativen zur Besteuerung von Einkünften mit Quelle im Drittstaat am Beispiel von Zinseinkünften mit Quelle im Drittstaat. Die aufgezeigten Alternativen sollen mit der Vermeidung der Hindernisse im Binnenmarkt sowie mit den mit Drittstaaten abgeschlossenen DBA vereinbar sein.
Konzernsteuerquote und steuerliche Überleitungsrechnung als Instrumente zur Beurteilung betrieblicher Steuerpolitik, in: Die Wirtschaftsprüfung 2008, S. 761 - 768, zusammen mit T. Aktay
Abstract
BeschreibungDie steuerliche Überleitungsrechnung verfolgt den Zweck, die Aussagefähigkeit der Kennzahl „Konzernsteuerquote“ zu verbessern. Der vorliegende Beitrag zeigt durch eine empirische Auswertung der Überleitungsrechnungen der DAX-30-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2006, dass das Vorgehen der Unternehmen bei der Erstellung der Überleitungsrechnung sehr unterschiedlich ist. Die zwischenbetriebliche Vergleichbarkeit kann – zumindest auf Basis der hier untersuchten Daten – durch die Einführung einer Mindestgliederung nicht verbessert werden.
Dr. Eva Feest, geb. Okrslar
Doktor
Monographien
Besteuerung des grenzüberschreitenden Wegzugs von Kapitalgesellschaften, Nürnberg 2008 (Dissertation)
Aufsätze
Die inländische Auslandsholding als Steuerplanungsinstrument nach der Unternehmensteuerreform 2008, zusammen mit W. Scheffler, in: Steuern und Bilanzen 2008, S. 369 - 377
Abstract
BeschreibungDie Steuerbelastung für Direktinvestitionen im Ausland stellt sich für deutsche Spitzenunternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft
Dr. Anja Jesinghausen
Doktor
Monographien
Steuerplanung kurzfristiger Auslandsentsendungen nach Frankreich, Berlin 2004 (Dissertation)
Dr. Michael Munkert
Doktor
Monographien
Der Kapitalisierungszinssatz in der Unternehmensbewertung: Theorie, Gutachterpraxis und Rechtssprechung in Spruchverfahren, Wiesbaden 2005 (Dissertation)
Dr. Carolin Bock
Doktor
Monographien
Die Vorteilhaftigkeit hybrider Finanzinstrumente gegenüber klassischen Finanzierungsformen unter Unsicherheit, Wiesbaden 2009 (Dissertation)
Dr. Claudia Krebs
Doktor
Monographien
Steuerliche Rechtsformwahl für eine ausländische Zwischenholding in einem internationalen Konzern (Dissertation)
Aufsätze
Richtlinienvorschlag zur CCCTB: Bestimmung der Bemessungsgrundlage im Vergleich mit der Steuerbilanz nach EStG, in: Deutsches Steuerrecht 2011, Beihefter zu Heft 22, S. 13-28, zusammen mit Prof. Dr. Wolfram Scheffler
Abstract
BeschreibungFür die Kommission der EU bildet die Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage einen wesentlichen Baustein zur Harmonisierung innerhalb der EU. In diesem Beitrag wird der am 16. März 2011 vorgestellte Richtlinienvorschlag auf die darin vorgesehenen Regeln zur Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns untersucht. Diese Grundsätze zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage werden den Vorschriften gegenübergestellt, die dem deutschen Steuerbilanzrecht zugrunde liegen. Durch diesen Vergleich wird deutlich, wie sich eine Umsetzung dieses Richtlinienvorschlags auf die steuerliche Gewinnermittlung auswirken würde.
Einfluss der Besteuerung von privaten Dividenden, Veräußerungsgewinnen und Zinsen auf die Unternehmensfinanzierung, in: Internationales Steuerrecht 2010, S.859 - 864, zusammen mit W. Scheffler
Abstract
BeschreibungIm deutschen Steuerrecht wird die Eigenfinanzierung höher belastet als die Fremdfinanzierung. Bei Kapitalgesellschaften beruht dies auf zwei Hauptursachen: Zum einen wird durch das Körperschaftsteuersystem (Abgeltungsteuer, Teileinkünfteverfahren) die Doppelbelastung ausgeschütteter Gewinne nur abgeschwächt, aber nicht vollständig vermieden. Zum anderen wird die Fremdfinanzierung dadurch begünstigt, dass private Zinsen seit Einführung der Abgeltungsteuer im Vergleich zum einkommensteuerlichen Normaltarif einer geringeren Besteuerung unterliegen. Ein Rechtsvergleich zeigt, dass auch in anderen EU- Staaten, in der Schweiz und in den USA die Besteuerung von Dividenden und privaten Zinsen die Entscheidung über die Finanzierung von Kapitalgesellschaften beeinflusst. Weitere Verzerrungen bei der Unternehmensfinanzierung entstehen dadurch, dass - im Gegensatz zum deutschen Steuerrecht - in vielen Staaten Dividenden und Veräußerungsgewinne unterschiedlich besteuert werden.
Dr. Pia Glaschke, geb. Jordan
Doktor
Monographien
Der Einfluss der Besteuerung auf die private Altersvorsorge (Dissertation)
Dr. Bernhard Röhrs
Doktor
Monographien
Ent- und Verstrickung stiller Reserven im deutschen Steuerrecht, 2009 (Dissertation)
Aufsätze
SEStEG: Zeitlich gestreckte Besteuerung stiller Reserven nach § 4g EStG, in: Steuer-Journal 2007, Heft 14, S. 28 - 33
Dr. Kerstin Schwarz
Doktor
Monographien
Standardisierung von E-Learning im Ländervergleich : Einsatzerfahrungen im Rahmen eines Pilotprojekts für steuerberatende Berufe, Norderstedt 2009 (Dissertation)
Dr. Simone Pfeffer, geb. Jüttner
Doktor
Monographien
Steuerlicher Vorteilhaftigkeitsvergleich zwischen Share Deal und Asset Deal bei nationalen und grenzüberschreitenden Übertragungen von Kapitalgesellschaften, Wiesbaden 2009 (Dissertation)
Dipl.-Kff. Stefanie Oßmann
wiss. Mitarbeiterin
Aufsätze
Buchführung macht Spaß! Integration von E-Learning in die Lehre als Motivationsinstrument, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2012, S.219 - 221, zusammen mit M. Köstler
Dipl.-Kff. Melanie Köstler
wiss. Mitarbeiterin
Aufsätze
Konsequenzen der GKKB für die Gewerbesteuer, in: Steuer und Wirtschaft 2013, S. 28 - 38, zusammen mit Prof. Dr. W. Scheffler, H. Schöpfel, S. Binder
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Gewerbesteuer in die GKKB integrieren lassen könnte. Wird die Gewerbesteuer in die GKKB einbezogen, wirkt sich dies insbesondere auf die Ausgangsgröße zur Ermittlung des Gewerbeertrags sowie die gewerbesteuerlichen Modifikationen (Hinzurechnungen und Kürzungen) aus. Darüber hinaus ergeben sich aus der GKKB Effekte auf die (innerstaatliche) Zerlegung (Aufteilung des Gewerbeertrags auf die deutschen Gemeinden). Bei den Analysen werden sowohl Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Betriebsstätten (Kapitalgesellschaften als Stammhaus) als auch Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Tochterkapitalgesellschaften betrachtet (Kapitalgesellschaften als Mutterunternehmen). Auf der zweiten Gliederungsebene wird jeweils danach unterschieden, ob die Spitzeneinheit in Deutschland oder in einem anderen EU-Staat ansässig ist. Ergänzend wird untersucht, welche Besonderheiten in den Jahren auftreten, in denen die für die Körperschaftsteuer relevante Gesamtbemessungsgrundlage negativ ist (Verlustfall).
Buchführung macht Spaß! Integration von E-Learning in die Lehre als Motivationsinstrument, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 2012, S.219 - 221, zusammen mit S. Oßmann
Dipl.-Kfm. Heiner Schöpfel
wiss. Mitarbeiter
Aufsätze
Konsequenzen der GKKB für die Gewerbesteuer, in: Steuer und Wirtschaft 2013, S. 28 - 38, zusammen mit Prof. Dr. W. Scheffler, M. Köstler, S. Binder
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Gewerbesteuer in die GKKB integrieren lassen könnte. Wird die Gewerbesteuer in die GKKB einbezogen, wirkt sich dies insbesondere auf die Ausgangsgröße zur Ermittlung des Gewerbeertrags sowie die gewerbesteuerlichen Modifikationen (Hinzurechnungen und Kürzungen) aus. Darüber hinaus ergeben sich aus der GKKB Effekte auf die (innerstaatliche) Zerlegung (Aufteilung des Gewerbeertrags auf die deutschen Gemeinden). Bei den Analysen werden sowohl Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Betriebsstätten (Kapitalgesellschaften als Stammhaus) als auch Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Tochterkapitalgesellschaften betrachtet (Kapitalgesellschaften als Mutterunternehmen). Auf der zweiten Gliederungsebene wird jeweils danach unterschieden, ob die Spitzeneinheit in Deutschland oder in einem anderen EU-Staat ansässig ist. Ergänzend wird untersucht, welche Besonderheiten in den Jahren auftreten, in denen die für die Körperschaftsteuer relevante Gesamtbemessungsgrundlage negativ ist (Verlustfall).
Dr. Jan Walter
Doktor
Monographien
Steuerliche Planung deutsch-amerikanischer Erbfälle bei generationsübergreifender Vermögensübertragung, Hamburg 2009 (Dissertation)
Dipl.iur.oec. Sebastian Binder
wiss. Mitarbeiter
Aufsätze
Konsequenzen der GKKB für die Gewerbesteuer, in: Steuer und Wirtschaft 2013, S. 28 - 38, zusammen mit Prof. Dr. W. Scheffler, H. Schöpfel, M. Köstler
Abstract
BeschreibungIn diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Gewerbesteuer in die GKKB integrieren lassen könnte. Wird die Gewerbesteuer in die GKKB einbezogen, wirkt sich dies insbesondere auf die Ausgangsgröße zur Ermittlung des Gewerbeertrags sowie die gewerbesteuerlichen Modifikationen (Hinzurechnungen und Kürzungen) aus. Darüber hinaus ergeben sich aus der GKKB Effekte auf die (innerstaatliche) Zerlegung (Aufteilung des Gewerbeertrags auf die deutschen Gemeinden). Bei den Analysen werden sowohl Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Betriebsstätten (Kapitalgesellschaften als Stammhaus) als auch Kapitalgesellschaften mit in- und ausländischen Tochterkapitalgesellschaften betrachtet (Kapitalgesellschaften als Mutterunternehmen). Auf der zweiten Gliederungsebene wird jeweils danach unterschieden, ob die Spitzeneinheit in Deutschland oder in einem anderen EU-Staat ansässig ist. Ergänzend wird untersucht, welche Besonderheiten in den Jahren auftreten, in denen die für die Körperschaftsteuer relevante Gesamtbemessungsgrundlage negativ ist (Verlustfall).
Bedeutung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Steuerbilanz, zusammen mit W. Scheffler, in: Unternehmensteuern und Bilanzen (StuB) 2012, S. 891 - 896
Abstract
BeschreibungDurch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde die Ansatzstetigkeit eingeführt und die Bewertungsstetigkeit von einer Soll-Vorschrift in eine Muss-Vorschrift umformuliert, die umgekehrte Maßgeblichkeit aufgehoben und durch den Übergang von der formellen zur materiellen Maßgeblichkeit die Möglichkeit eröffnet, steuerliche Wahlrechte im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung grundsätzlich unabhängig von der Handelsbilanz auszuüben. In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich die Änderungen des HGB sowie die Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen handels- und steuerrechtlicher Rechnungslegung auf den Anwendungsbereich des Stetigkeitsgrundsatzes in der Steuerbilanz auswirken. Es wird analysiert, bei welchen Sachverhalten der zu den handelsrechtlichen GoB gehörende Stetigkeitsgrundsatz bei der Aufstellung der Steuerbilanz zu beachten ist und bei welchen nicht. Ergänzend wird geprüft, welche speziellen steuerlichen Regelungen bestehen, die dazu führen, dass steuerliche Wahlrechte nicht völlig frei ausgeübt werden können.
Der Einfluss des Maßgeblichkeitsprinzips auf den Stetigkeitsgrundsatz in der Handelsbilanz, zusammen mit W. Scheffler, in: Unternehmensteuern und Bilanzen (StuB) 2012, S. 771 - 776
Abstract
BeschreibungDer Stetigkeitsgrundsatz hat durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz eine Aufwertung erfahren. Zum einen wird der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nicht mehr als Soll-Vorschrift formuliert, sondern als Muss-Vorschrift (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Zum anderen wird die Ansatzstetigkeit kodifiziert (§ 246 Abs. 3 S. 1 HGB). Welche Bedeutung die stärkere Betonung des Stetigkeitsgrundsatzes für die Handelsbilanz hat, hängt unter anderem davon ab, wie die Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung für die steuerliche Gewinnermittlung interpretiert wird. In diesem Zusammenhang haben sich durch die Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit und den Übergang von der formellen auf die materielle Maßgeblichkeit gleichfalls konzeptionelle Veränderungen ergeben. In diesem Beitrag wird geprüft, wie sich die Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf den Stetigkeitsgrundsatz in der Handelsbilanz auswirkt. Dabei wird auch gezeigt, wie sich die durch das BilMoG geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen auf konkrete Sachverhalte auswirken.